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Absage Australien-GP: So reagieren Ferrari & Co.

Von Rob La Salle
Kein freies Training: Die F1-Teams müssen unverrichteter Dinge wieder einpacken

Kein freies Training: Die F1-Teams müssen unverrichteter Dinge wieder einpacken

Nachdem der Formel-1-Saison im Albert Park von Australien wegen der Coronavirus-Pandemie abgesagt worden ist, gibt es die ersten Reaktionen der Teams und Fahrer, die Verständnis für diesen Schritt zeigen.

Weniger als zwei Stunden vor dem Start des ersten freien Trainings in Australien kam die offizielle Bestätigung, dass der Saisonauftakt in Melbourne nicht wie geplant an diesem Wochenende stattfinden wird. Die Formel-1-Verantwortlichen hatten diese Entscheidung gemeinsam mit der FIA und dem GP-Veranstalter getroffen, nachdem sich die Mehrheit der Teams gegen eine Durchführung des WM-Laufs ausgesprochen hatte. Trotzdem gab es von Seiten des GP-Promoters noch kurz vor der offiziellen Absage die Aussage, das Rennen werde wie geplant über die Bünne gehen.

Dies taten sie, nachdem bei einem Teammitglied von McLaren eine Coronavirus-Infektion nachgewiesen wurde, worauf sich der britische Traditionsstall aus Rücksicht auf die Gesundheit der eigenen Mitarbeiter und aller anderen Fahrerlager-Besucher und Fans vom Australien-GP abmeldete. Der nächste offizielle Rückzug erfolgte von Mercedes. Die Weltmeister erklärten in einer Mitteilung, dass man in einem Brief die Absage des diesjährigen Australien-GP von der FIA und der Formel 1 gefordert habe. Auch Ferrari und Renault wandten sich in dem Schreiben an die Entscheidungsträger des Sports.

Entsprechend viel Zuspruch gibt es für die Bestätigung der Rennabsage. Bei Mercedes heisst es: «Wir alle unterstützen die Entscheidung der FIA, F1 und der GP-Organisatoren. Wir glauben, dass wir in dieser Zeit als Formel-1-Gemeinde zusammenrücken, einander unterstützen und Einheit demonstrieren müssen.»

Renault erklärte: «Wir anerkennen und unterstützen die Absage des Australien-GP voll und ganz. Wir sind natürlich enttäuscht, nicht vor den Augen der leidenschaftlichen australischen Fans ausrücken zu können, die Daniel Ricciardo derart stark unterstützen. Aber die Gesundheit und Sicherheit der Teammitglieder und der Formel-1-Gemeinschaft sind derzeit wichtiger. Unsere Gedanken sind auch bei unserem Partner-Team McLaren, bei dem bei einem Teammitglied eine Covid-19-Infektion bestätigt wurde.»

Und auch Ferrari beteuerte, dass man die Entscheidung, den Grand Prix abzusagen, unterstütze. «Die Sicherheit aller Teammitglieder steht an erster Stelle, speziell angesichts der Tatsache, dass sich die Covid-19-Pandemie weiterhin rasant ausbreitet. Es tut uns leid für alle Fans, die das Formel-1-Rennen mit dem gewohnten Enthusiasmus im Albert Park hatten erleben wollten, genauso wie mit allen, die das Rennen von Zuhause hatten mitverfolgen wollen.»

Ähnlich klingt auch die Reaktion des Red Bull Racing Teams, das darauf hinweist, dass man auf weitere Entscheidungen der FIA bezüglich der kommenden Rennen warte. «Nachdem das Rennen nun abgesagt wurde und angesichts der Covid-19-Pandemie fokussiert sich das Team nun ganz darauf, alle Mitglieder sicher und schnellstmöglich nach Hausse zu bringen», heisst es im entsprechenden Schreiben.

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