Bernie Ecclestone Papa mit 89: «Was soll der Wirbel?»

Von Mathias Brunner
Formel 1
Bernie Ecclestone mit Gattin Fabiana

Bernie Ecclestone mit Gattin Fabiana

​Der langjährige Formel-1-Promoter Bernie Ecclestone wird mit 89 zum vierten Mal Vater – erstmals eines Sohnes. Der Engländer kann nicht ganz verstehen, warum sich gewisse Leute über ihn aufregen.

Was zunächst als Aprilscherz gehandelt wurde, erwies sich als Tatsache: Im Alter von 89 wird der langjährige Formel-1-Promoter Bernie Ecclestone nochmals Papa – im kommenden Sommer schenkt ihm seine 46jährige Ehefrau Fabiana Flosi einen Sohn. Aus erster Ehe mit Yvy Bamford hat Ecclestone bereits eine Tochter (Deborah), seine zweite Gattin Slavica Radic schenkte ihm zwei weitere Töchter, Tamara und Petra.

Nicht alle freuen sich für Fabiana und Bernie Ecclestone. Auch SPEEDWEEK.com-Leser reagierten auf die Nachricht vorwiegend kritisch. «Manche Leute haben einfach kein Verantwortungsgefühl», schrieb einer, ein Anderer meinte: «Was so ein Blödsinn soll, muss mir mal einer erklären. Der Nachwuchs wird den Vater nie kennenlernen, weil der gestorben ist, bevor das Kind ihn richtig wahrnehmen kann. Abgesehen davon – die Mutter ist ja nun auch kein Rehkitz mehr. Mit 46 noch ein Kind?» Für einen anderen Leser steht fest: «Egoistisch und unverantwortlich, aber dafür ist er ja bekannt.»

Fabiana Flosi hatte Ecclestone im Rahmen ihrer Arbeit für die brasilianischen GP-Organisatoren kennegelernt. 2012 haben die beiden in der Schweiz geheiratet. Ecclestone lebt derzeit mit Fabiana auf einem Hof nördlich von São Paulo. Auch in Brasilien gilt Ausgangssperre, dies, nachdem der Gouverneur von São Paulo vorgeprescht war, weil Staatschef Jair Bolsonaro wochenlang versuchte, die Corona-Katastrophe zu verharmlosen.

Natürlich ist «Mr. E» der Wirbel in Europa nicht entgangen. Das kann der Brite nicht verstehen, wie er der Daily Mail sagt. «Was soll am Ganzen ungewöhnlich sein? Immerhin habe ich seit längerem keinen Job mehr, also war da jede Menge Zeit zum Üben. Fabiana ist überglücklich. Wir fragen uns, warum eine solche Aufregung entsteht. Ich bin sehr happy für meine Frau, sie hatte sich seit Jahren darauf gefreut, Mutter zu werden. Ich bin froh, wird sie jemanden haben, wenn ich mal nicht mehr bin. Das alles macht Spass, ich erkenne kein Drama. Ich habe ja auch Enkel und freue mich einfach auf ein weiteres Baby.»

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