Virtueller GP: Albon siegt, Leclerc kassiert Strafe

Von Otto Zuber
Formel 1
Startschuss zu einem unterhaltsamen Rennen: Was folgt sind 36 Runden Spass

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Die Pole zum virtuellen Brasilien-GP sicherte sich Stoffel Vandoorne, für die grosse Show sorgten aber Red Bull Racing-Talent Alex Albon und Ferrari-Star Charles Leclerc. Die Beiden lieferten sich ein hartes Duell.

Zwei virtuelle Grands Prix hat Ferrari-Ass Charles Leclerc bereits bestritten, und zwei mal schaffte es der 22-Jährige als Erster über die Ziellinie. Im dritten eSport-Kräftemessen der Königsklasse, das auf dem Interlagos-Rundkurs von São Paulo ausgetragen wurde, musste er sich aber mit dem dritten Platz begnügen.

Das lag nicht zuletzt an einer 3-sec-Strafe, die der WM-Vierte des Vorjahres kassiert hatte, weil er im Fight mit Red Bull Racing-Star Alex Albon die Streckenbegrenzung zu oft missachtet hatte. Durch die zusätzliche Zeit fiel Leclerc gleich nach der Zieldurchfahrt auch hinter George Russell zurück. Damit hatte der Monegasse gerechnet, wie er hinterher erklärte.

«Die Strafe hatte ich nicht wirklich im Hinterkopf, ich wusste zwar, dass ich sie kassiert hatte, trotzdem ging es danach vor allem darum, Spass zu haben. Ich überholte Alex weiter und liess ihn nicht wegziehen, obwohl ich wusste, dass Russell dadurch wieder aufschliessen würde und ich den zweiten Platz damit riskiere. Aber es war wirklich ein Riesenvergnügen, ein echter Kampf und ein grossartiges Rennen», fasste der zweifache GP-Sieger zusammen.

Mit dem echten Racing seien die virtuellen Grands Prix zwar nicht zu vergleichen. «Es ist nicht dasselbe und das wird es auch nie sein. Aber in der aktuellen Situation ist es das Beste, was wir machen können», betonte Leclerc, der sich auch freute: «Wir alle hatten viel Spass. George, Alex und ich haben über die Jahre in den verschiedenen Klassen etwas den Kontakt zueinander verloren. Deshalb ist es schön, in dieser Situation einander wiederzufinden und zusammen das zu machen, was wir alle lieben.»

Sieger Albon gestand nach der Zieldurchfahrt: «Ich habe am ganzen Körper gezittert, es war furchteinflössender als im echten Leben, der Druck war unglaublich. Charles hatte ein gutes Tempo, aber bei der Strategie war ich klar im Vorteil. Ich wollte ihn eigentlich aus der DRS-Zone bekommen, aber er blieb dran und überholte auch die ganze Zeit, während auch George näher kam und Druck machte.»

Der nächste virtuelle GP findet am 10. Mai auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya statt.

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