Alex Albon: «Wir müssen das Auto besser verstehen»

Von Rob La Salle
Formel 1
Alex Albon auf dem Hungaroring

Alex Albon auf dem Hungaroring

​Alex Albon wurde beim Saisonstart von Lewis Hamilton um einen möglichen Sieg gebracht, beim zweiten GP wurde er Vierter. Der Red Bull Racing-Pilot sagt: «Wir müssen das Auto besser verstehen.»

Der Thai-Brite Alexander Albon fuhr dank kühner Rennstrategie von Red Bull Racing seinem ersten Podestplatz entgegen, beim WM-Auftakt auf dem Red Bull Ring. Dann stellte ihm Weltmeister Lewis Hamilton im Zweikampf ein Bein. RBR-Teamchef Christian Horner ist bis heute überzeugt, dass Albon um einen möglichen Sieg gebracht worden ist.

Beim zweiten Rennen in der Steiermark fuhr der 24jährige Londoner einen soliden vierten Platz ein, aber Horner fiel auf: «Alex Albon zeigte gewissermassen zwei Rennen in einem. In der ersten Hälfte hatte er Mühe, in der zweiten stimmte auf einmal das Tempo. Wie es schien, fühlte er sich mit dem Handling des Wagens mit viel Sprit an Bord nicht wohl. Es liegt an uns, das zu verbessern. Später war er teilweise schneller als Bottas, der grundsätzliche Tempo stimmte also.»

Am Hungaroring vertieft der gegenwärtige WM-Achte Albon: «Das schlechte Wetter am Freitag war nicht gut für uns, weil wir unser Auto besser verstehen müssen. Wir haben sehr viele Ideen, wie wir das anstellen wollen, aber dazu brauchen wir mehr Zeit auf der Bahn.»

Red Bull Racing brach in Ungarn die vorgeschriebene Nachtruhe der Mechaniker (acht Stunden), um mehr an den Rennern von Albon und Max Verstappen arbeiten zu können. Die Rennställe dürfen diese Regel pro Saison zwei Mal straffrei brechen, bei RBR ist das nun das erste Mal passiert.

Es gibt technisch kein Problem mit dem Wagen, vielmehr monieren die Piloten, dass die Fahrzeugbalance nicht optimal ist. Der Red Bull Racing RB16-Honda ist ein schnelles Auto, aber noch ist es nicht geschafft worden, diesen Speed konstant aus dem Wagen zu schöpfen.

Paul Monaghan, leitender Ingenieur der vierfachen Weltmeister aus Milton Keynes: «Mercedes ist überall ein wenig schneller als wir. Es wird eine harte Herausforderung, sie einzuholen, aber unmöglich ist es nicht.»

Im dritten freien Training landeten die Red Bull Racing-Honda-Fahrer auf den Rängen 6 (Verstappen) und 10 (Albon). Die Abstimmungsprobleme sind noch nicht gelöst, Alex Albon beklagte sich über Vibrationen rechts vorne (vielleicht ein nicht ideal ausgewuchtetes Rad), Max Verstappen bemängelte zu viel Untersteuern und Schaltprobleme.

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