Daniel Ricciardo (Renault): «Etwas frustrierend»

Von Adam Cooper
Formel 1
Daniel Ricciardo

Daniel Ricciardo

Daniel Ricciardo wurde im Steiermark-GP von Lance Stroll von der Strecke gedrängt, was ohne Folgen blieb. F1-Rennleiter Michael Masi räumt ein, dass die Entscheidung in einem ähnlichen Fall nun anders ausfallen würde.

In der vorletzten Rennrunde des Steiermark-GP erkämpfte sich Lance Stroll im Duell gegen Daniel Ricciardo einen Positionsgewinn, indem er den Renault-Piloten in der zweiten Kurve von der Strecke drängte. Dadurch konnte sich der Kanadier im Racing-Point-Renner den siebten Platz vor dem Australier sichern. Die Regelhüter bewerteten die Szene als normalen Rennzwischenfall und sahen von einer Strafe ab.

Doch nach der üblichen Analyse nach dem Rennen waren sich Formel-1-Rennleiter Michael Masi und die Regelhüter einig, dass bei einem ähnlichen Fall in Zukunft ein Platztausch angewiesen werde, bevor man das Ergebnis für offiziell erklärt. Der Zwischenfall war auch in der Freitagssitzung der GP-Stars in Ungarn ein Thema, und dort scherzte Ricciardo, nachdem er vom Umdenken der Regelhüter erfuhr, er wolle seine Punkte zurück.

«Sollte es wieder passieren, werden die Plätze getauscht. Ich denke, sie haben angesichts der Fakten akzeptiert, dass sie anders hätten entscheiden müssen, aber sobald der Montag nach dem Rennsonntag angebrochen ist, steht das offizielle Resultat fest. Man kann dann nicht mehr zurückgehen und etwas ändern, und natürlich ist das etwas frustrierend», kommentierte der 31-Jährige.

«Aber ich denke, wir können das verkraften», fügte Ricciardo an. «Ein Teil der Gespräche drehte sich um die Tatsache, dass ich neben die Strecke gefahren bin. Aber ich war nicht aus Spass dort. Und das haben wir diskutiert. Sie haben im Grunde eingeräumt, dass sie beim nächsten Mal anders entscheiden werden.»

«Es hilft mir jetzt nicht weiter, aber ich glaube, sie sind sich bewusst, dass es einen grossen Unterschied zwischen dieser Szene und dem Vorfall von Leclerc und Verstappen im vergangenen Jahr gibt», betonte der siebenfache GP-Sieger. «Ich denke, sie sind jetzt damit einverstanden, es ist nicht das Gleiche. Zuerst hatten sie wohl das Gefühl, dass es das Gleiche war, weshalb die ursprüngliche Strafe nicht verhängt wurde.»

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