GP-Experten loben F1-Rückkehrer Nico Hülkenberg

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Nico Hülkenberg erntete für seine FP1-Performance viel Lob

Nico Hülkenberg erntete für seine FP1-Performance viel Lob

Nico Hülkenberg darf für Racing-Point-Pilot Sergio Pérez in Silverstone einspringen. Seine ersten 23 Runden hat der Deutsche bereits im ersten freien Training gedreht. Dafür erntet er viel Lob von den Experten.

Kurz nach dem Start des ersten freien Trainings zum Grossbritannien-GP und noch vor der ersten Ausfahrt von Nico Hülkenberg im rosa Renner offenbarte Racing-Point-Teamchef Otmar Szafnauer, dass sich der Formel-1-Rückkehrer mit einer kurzen Simulator-Session am heutigen Freitagmorgen auf sein unverhofftes Comeback im GP-Renner vorbereitet hatte. Dieses kam durch den positiven Covid-19-Test von Sergio Pérez zustande, der sich daraufhin in Quarantäne begeben musste, weshalb Nico das vierte Rennwochenende der Saison bestreiten darf.

Hülkenberg musste sich nach 90 Minuten und 23 Umläufen mit 1,170 sec Rückstand auf die FP1-Bestzeit von Max Verstappen und den neunten Platz auf der Zeitenliste begnügen. Von seinem Teamkollegen Lance Stroll, der die drittschnellste Runde geschafft hatte, trennten ihn allerdings weniger als sechs Zehntel. «Es ist unglaublich, wie schnell sich Top-Piloten wieder an das Formel-1-Material gewöhnen», erklärte GP-Veteran Jenson Button angesichts des Hülkenberg-Tempos.

Und der Weltmeister von 2009 prophezeite: «Ich denke, er wird im Qualifying sehr nah an Lance dran sein.» Gleichzeitig betonte der Brite, der als Experte für Sky Sports F1 im Fahrerlager von Silverstone weilt: «Aber auch wenn es eigenartig klingt, glaube ich, dass er etwas enttäuscht sein könnte, weil ihm mehr als eine halbe Sekunde auf die Zeit seines Teamkollegen fehlt. Es ist wirklich schwierig, die letzten beiden Zehntel zu holen, aber eine halbe Sekunde ist etwas anderes.»

Der frühere GP-Pilot und GP-Szenekenner Martin Brundle verwies auch auf die Qualität des diesjährigen Racing-Point-Boliden, der dem Mercedes des Vorjahres sehr ähnlich sieht und gegen den ein Protest von Renault läuft. «Es muss vieles stimmen, um an einem heissen, windigen Tag in Silverstone so schnell unterwegs zu sein. Es ist ein wenig wie Fahrradfahren oder Schwimmen, du verlernst nie, wie es geht. Aber um gleich aus der Box kommend solche Rundenzeiten zu schaffen, braucht man ein sehr gutes Auto, das am Boden klebt.»

Auch Anthony Davidson erklärte: «Nico hat in meinen Augen einen sehr guten Job gemacht. Und ich denke, dass dies zwei Dinge beweist: Einerseits ist das ein sehr gutes Pflaster für das Auto und andererseits ist Nico auch ein unglaublich anpassungsfähiger Fahrer.» Und er lobte: «Ich denke, dass es sehr beachtlich ist, praktisch auf Anhieb eine halbe Sekunde an seinen Teamkollegen heranzukommen.»

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