Alex Albon (Red Bull Racing): «Es gab kein Problem»

Von Mathias Brunner
Formel 1
Alex Albon

Alex Albon

​Ein alter Bekannter verstärkt in Silverstone die Ingenieurs-Truppe von Red Bull Racing – Simon Rennie, Ex-Ingenieur von Daniel Ricciardo. Alex Albon erklärt, wie es zum Platzwechsel der Techniker kam.

Simon Rennie ist an die Rennstrecke zurückgekehrt: Simon Rennie, Renningenieur am Wagen von Daniel Ricciardo, als der Australier noch für Red Bull Racing ins Lenkrad griff. Rennie arbeitet im Rahmen des britischen Grand Prix am Auto des Thai-Briten Alexander Albon.

Der 24jährige Londoner sagt dazu: «Zunächst einmal – es gab kein Problem mit meinem bisherigen Renningenieur Mike Lugg. Das Team fand einfach: Der 2020er Wagen ist nicht einfach zu fahren, und die Erfahrung von Simon Rennie kann helfen, das Potenzial des Fahrzeugs besser zu erschliessen. Er arbeitet schon länger in der Formel 1 und hilft uns dabei, die richtige Richtung zu finden.»

«Es ist nicht das erste Mal, dass ich mit Simon arbeite. Wir haben 2019 zusammen einen Test in Barcelona absolviert. Zudem leitet Simon die Simulationen im Werk, ich sehe ihn also häufig.»

Alex über den Verlauf seiner GP-Saison: «Im ersten Rennen hatte ich ein wenig Pech. Da war ich mit einer Superstrategie meiner Jungs auf dem Weg zu einem möglichen Sieg. Danach errang die einen vierten und fünften Platz. Das ist nicht so schlecht. Aber wir wollen in Sachen Quali-Speed und Renntempo zulegen.»

Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner hat Albon in Schutz genommen: «Alex hatte in Ungarn kein einfaches Wochenende. Wir haben die Fahrzeugspezifikation fast von Training zu Training geändert, um den Handlings-Problemen auf die Spur zu kommen. Und wenn du als junger Pilot noch wenig Erfahrung hast, dann ist es sehr schwierig, sich daran anzupassen. Im Rennen hat Alex einen schönen Rhythmus gefunden, ich fand seinen Speed sehr gut, seine Überholmanöver waren blitzsauber, er hat einen super Job gemacht. Auch als er frei fahren konnte, war sein Tempo gut.»

Gemessen an Verstappen hatte Albon an den ersten Rennwochenenden Mühe, da kursiert in der Formel 1 schnell mal ein Gerückt, dass der Platz eines Fahrers bereits wackelt. Dafür hat Christian Horner kein Verständnis: «Es liegt an uns, ihm ein besseres Auto zu geben. Max Verstappen hat die Gabe, gewisse Schwierigkeiten mit dem Wagen durch sein Ausnahmetalent zu kaschieren. Albon hat ausgezeichnete Rennen gezeigt, und wenn wir das Fahrzeug verbessern, dann kann Alex auch im Qualifying bessere Leistungen zeigen. Wenn man sich Albons Rennhandwerk und sein Tempo in den Grands Prix anschaut, dann verstehe ich die Kritik an ihm überhaupt nicht.»

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