Christian Horner: Frust wegen Mercedes-Vorsprung

Von Otto Zuber
Formel 1
Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner

Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner

Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner räumt ein, dass es frustrierend war, den grossen Vorsprung von Mercedes im ersten Silverstone-Qualifying zu erleben. Der Brite lobt dennoch die Leistung von Max Verstappen.

Am Donnerstag hatte Max Verstappen in der FIA-Pressekonferenz noch den frommen Wunsch ausgesprochen: «Ich hoffe nicht, dass wir eine Sekunde hinter Mercedes liegen.» Der Niederländer betonte aber auch eilends: «Wir wissen noch nicht, wie gross er ausfallen wird.» Im gestrigen Abschlusstraining, das bei deutlich kühleren Bedingungen als der Trainingsfreitag über die Bühne ging, bekam er die Antwort: Auf seiner schnellsten Quali-Runde blieb Verstappen genau 1,022 sec über der Pole-Zeit von Titelverteidiger Lewis Hamilton.

Das reichte zwar für den dritten Platz, dennoch war der grosse Rückstand auf die Sternfahrer – der zweitplatzierte Valtteri Bottas war immer noch sieben Zehntel schneller als der 22-Jährige – ein Ärgernis für Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner, der freimütig gestand: «Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass es nicht frustrierend war, speziell mit Blick auf den Abstand zu Mercedes. Wir wissen, dass diese Strecke ein gutes Pflaster für sie ist, aber sie sind derzeit unglaublich schnell.»

«Aber wir müssen weiter so gut es geht Druck machen», fügte der Brite kämpferisch an, und lobte Zugpferd Verstappen: «Er hat einen super Job gemacht und auch das letzte Bisschen aus dem Auto herausgekitzelt. Er darf sich nun in der zweiten Startreihe aufstellen, was unser bestes Silverstone-Qualifying seit 2016 ist.»

Dass Verstappens Teamkollege Alex Albon deutlich mehr Mühe hatte und im Q2 hängenblieb, begründete Horner mit den schwierigen Windverhältnissen: «Der Wind wirkt sich sehr stark auf die Aerodynamik und damit die Performance der Autos aus, was den Fahrer verunsichern kann. Es war enttäuschend für Alex und das Team, dass er es nicht ins Q3 geschafft hat. Dass er im dritten Training so viel Streckenzeit verloren hat, war keine Hilfe, speziell nach seinem gestrigen Abflug.»

Zum Schluss fügt der 46-Jährige an: «Wir konzentrieren uns weiter darauf, die Lücke zur Spitze zu schliessen und da liegt noch sehr viel Arbeit vor uns. Wir werden aber nicht aufhören, Druck zu machen. Unser Renntempo ist meist konkurrenzfähiger als unser Speed im Qualifying, deshalb hoffe ich, dass wir im Rennen mit beiden Autos unsere Punkteausbeute maximieren können.»

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