Kimi Räikkönen (Alfa Romeo): «Das ist nutzlos»

Von Mathias Brunner
Formel 1
Kimi Räikkönen

Kimi Räikkönen

​Formel-1-Weltmeister Kimi Räikkönen spricht in Mugello über seine Erfahrungen auf der Rennstrecke in der Toskana und über die Aussichten für das kommende GP-Wochenende mit Alfa Romeo.

Kimi Räikkönen und Mugello, Moment, da war doch was. Genau – vor rund 20 Jahren hat der Finne auf genau dieser Rennstrecke seine ersten Runden in einem Formel-1-Renner gedreht. Teamgründer Peter Sauber sagte mir einmal: «Kimi war nach kurzer Zeit in den schnellen Kurven am Limit. Da wusste ich, dass er ein Siegfahrer ist. Denn das Gespür dafür, das kannst du nicht lernen.»

Peter Sauber ging das Risiko ein, Kimi schon 2001 Grands Prix fahren zu lassen, der Rest ist Geschichte. «Iceman» machte bei McLaren und Ferrari eine grosse Karriere und wurde 2007 Weltmeister.

Kimi schmunzelt: «Stimmt, hier bin ich vor zwanzig Jahren erstmals gefahren, aber ich bezweifle doch schwer, dass mir das einen wesentlichen Vorteil schenkt! Um genau zu sein, bin ich hier Formel Renault-Rennen gefahren, und ich habe mit McLaren und Ferrari getestet, dazu fanden die Jahresabschluss-Veranstaltungen von Ferrari ein paar Mal hier statt, die so genannten Ferrari Days, aber das ist für den aktuellen Einsatz alles nutzlos.»

«Das war damals ein besonderer Tag für mich. Alles war neu und mit nichts zu vergleichen, was ich zuvor getan hatte. Ich kam ja direkt aus der Formel Renault in die Formel 1, das war schon ein gewaltiger Schritt. Es war ein wichtiger Tag, denn mit diesem Test begann ein neues Kapitel in meinem Leben, ich erinnere mich gerne daran zurück.»

«Wenn ich jetzt so darüber nachdenke, dann sind diese zwanzig Jahre einfach nur so verflogen, es klingt nach einer enormen Zeitspanne, aber es fühlt sich gar nicht so an. Ich habe mein halbes Leben in der Formel 1 verbracht.»

«Es ist ein schönes Gefühl, nach so langer Zeit mit dem gleichen Team wieder auf diese Bahn zu kommen. Aber wir werden nicht viel Zeit haben, um über die gute alte Zeit zu schwadronieren. Wir sind hier, um ein gutes Rennergebnis an Land zu ziehen.»

«Die Bahn ist für alle Rennställe Neuland, das ist eine interessante Ausgangslage. Kein Team hat irgendwelche Daten, auf das es sich verlassen kann. Und die Fahrer müssen mit dem nicht einfachen Kurs zurechtkommen. Wir haben in den letzten Rennen Fortschritte gemacht, aber ich konnte noch keine Punkte holen, das muss sich endlich ändern.»

Italien-GP in Monza

1. Pierre Gasly (F), AlphaTauri, 1.20:11,783h
2. Carlos Sainz (E), McLaren, +0,415 sec
3. Lance Stroll (CDN), Racing Point, +3,358
4. Lando Norris (GB), McLaren, +6,000
5. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes, +7,108
6. Daniel Ricciardo (AUS), Renault, +8,391
7. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, +17,245
8. Esteban Ocon (F), Renault, +18,691
9. Daniil Kvyat (RUS), AlphaTauri, +22,208
10. Sergio Pérez (MEX), Racing Point, +23,224
11. Nicholas Latifi (CDN), Williams, +32,876
12. Romain Grosjean (F), Haas, +35,164
13. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo, +36,312
14. George Russell (GB), Williams, +36,593
15. Alex Albon (T), Red Bull Racing, +37,533
16. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo, +55,199
Out
Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, Motor
Charles Leclerc (MC), Ferrari, Crash
Kevin Magnussen (DK), Haas, Antriebsschaden
Sebastian Vettel (D), Ferrari, Bremsen

WM-Stand Fahrer nach 8 von 17 Rennen

1. Hamilton 164 Punkte
2. Bottas 117
3. Verstappen 110
4. Stroll 57
5. Norris 57
6. Albon 48
7. Leclerc 45
8. Gasly 43
9. Sainz 41
10. Ricciardo 41
11. Pérez 34
12. Ocon 30
13. Vettel 16
14. Nico Hülkenberg (D) 6
15. Kvyat 4
16. Giovinazzi 2
17. Magnussen 1
18. Latifi 0
19. Räikkönen 0
20. Grosjean 0
21. Russell 0

Marken
1. Mercedes 281
2. Red Bull Racing 158
3. McLaren 98
4. Racing Point 82 (81)*
5. Renault 71
6. Ferrari 61
7. AlphaTauri 47
8. Alfa Romeo 2
9. Haas 1
10. Williams 0

* 15 Punkte Abzug wegen Einsatzes illegal kopierter Bremsbelüfung

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