Sergio Pérez zu Vettel: «Ich nehme nichts persönlich»
Racing-Point-Routinier Sergio Pérez muss sein Cockpit nach dieser Saison für Sebastian Vettel räumen. Die Enttäuschung ist gross, dennoch beteuert der Mexikaner: «Ich hege keinen Groll.»
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In Mugello konnte Sergio "Checo" Pérez den fünften Platz erringen und somit seine Saison-Bestleistung von Barcelona wiederholen. Doch das grosse Thema beim darauffolgenden Rennwochenende in Sotschi ist nicht die aktuelle Leistung des Mexikaners, sondern dessen GP-Zukunft, die seit der Bestätigung seines Racing-Point-Rausschmisses zu Gunsten von Sebastian Vettel ungewiss ist.
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Auf die Frage, wie gross sein Wille sei, in der Formel 1 weiterzumachen, erklärte der Rennfahrer aus Guadalajara: "Sehr gross. Ich liebe wirklich, was ich mache. Aber ich muss das richtige Projekt finden, ich will nicht einfach nur weitermachen. Ich brauche die Motivation, um auf jeder Runde 100 Prozent zu geben. Ich muss sicherstellen, dass mich das Projekt motiviert, sonst mache ich nicht weiter." Er führe Gespräche mit mehreren Teams über eine mögliche 2021er-Verpflichtung, bestätigte Pérez daraufhin, und fügte an: "Ich denke, in der nächsten Woche oder bald darauf werde ich wissen, welche Optionen realistisch sind. Ich werde das aber für mich behalten, denn ich denke, jeder verdient diesen Respekt. Die Teams führen auch Gespräche mit anderen Fahrern und haben aktuell auch Piloten unter Vertrag. Deshalb soll das zwischen dem Team und mir bleiben."
Zugeknöpft gab sich "Checo" auch bei der Frage nach den Umständen, wie er von seinem Rausschmiss erfahren habe. Gerüchten zufolge hörte er im Hotelzimmer, wie sein Teamkollege Lance Stroll – der gleichzeitig auch der Sohn von Rennstall-Mitbesitzer Lawrence Stroll ist – über die Zukunftspläne des Teams aus Silverstone sprach.
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"Ich bin sehr enttäuscht, dass solche Dinge an die Öffentlichkeit geraten, das muss zwischen dem Team und mir bleiben und deshalb gebe ich auch keine Informationen darüber. Ich denke, das muss man intern behandeln", erklärte Pérez sichtlich verstimmt.
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Sehr viel entspannter zeigte sich der aktuelle WM-Neunte bei der Frage, wie gross seine Enttäuschung über den Rausschmiss sei und ob er es Vettel übel nehme, dass er sein Cockpit räumen muss. "Ja, ich hasse Sebastian", scherzte er, und fügte eilends an: "Nein, natürlich habe ich nichts gegen Seb, er ist ein grossartiger Kerl und Fahrer, der bei einem fantastischen Team an Bord geht. Ich wünschte, ich hätte weitermachen können mit dieser Mannschaft, denn es sieht speziell fürs nächste Jahr gut aus."
"Natürlich bist du enttäuscht, wenn es nicht so läuft, wie du es dir wünscht. Aber ich bin schon lange in diesem Geschäft und verstehe die Hintergründe", beteuerte Pérez daraufhin. "Ich hege keinen Groll gegen irgendjemanden und nehme nichts persönlich. Ich mache einfach weiter und was immer als Nächstes kommen wird, ich werde glücklich damit sein." Toskana-GP 2020, Mugello
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1. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, 1:31:55,955h 2. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes, +4,942 sec 3. Alex Albon (T), Red Bull Racing, +7,910 4. Daniel Ricciardo (AUS), Renault, +10,476 5. Sergio Pérez (MEX), Racing Point, +15,638 6. Lando Norris (GB), McLaren, +18,931 7. Daniil Kvyat (RUS), AlphaTauri, +21,751 9. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +27,785 8. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo, +29,247 10. Sebastian Vettel (D), Ferrari, +29,595 11. George Russell (GB), Williams, +31,894 12. Romain Grosjean (F), Haas, +40,707 Out Lance Stroll (CDN), Racing Point, Reifenschaden/Unfall Esteban Ocon (F), Renault, Bremsen Nicholas Latifi (CDN), Williams, Crash Kevin Magnussen (DK), Haas, Crash Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo, Crash Carlos Sainz (E), McLaren, Crash Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, Crash Pierre Gasly (F), AlphaTauri, Crash WM-Stand Fahrer nach 9 von 17 Rennen 1. Hamilton 190 Punkte 2. Bottas 135 3. Verstappen 110 4. Norris 65 5. Albon 63 6. Stroll 57 7. Ricciardo 53 8. Leclerc 49 9. Pérez 44 10. Gasly 43 11. Sainz 41 12. Ocon 30 13. Vettel 17 14. Kvyat 10 15. Nico Hülkenberg (D) 6 16. Räikkönen 2 17. Giovinazzi 2 18. Magnussen 1 19. Latifi 0 20. Russell 0 21. Grosjean 0 Marken 1. Mercedes 325 2. Red Bull Racing 173 3. McLaren 106 4. Racing Point 92 5. Renault 83 6. Ferrari 66 7. AlphaTauri 53 8. Alfa Romeo 4 9. Haas 1 10. Williams 0
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