Haas mit Sergio Pérez, Grosjean und Magnussen out?

Von Mathias Brunner
Formel 1
Sergio Pérez

Sergio Pérez

​Haas-Teamchef Günther Steiner hat vor kurzem erklärt, dass für 2021 möglich ist, mit zwei neuen Piloten zu fahren. Einer davon soll bereits feststehen – der bei Racing Point überflüssig gewordene Sergio Pérez.

Im Rahmen des Toskana-GP gab Haas-Teamchef Günter Steiner zu, dass wir 2021 ein neues Fahrerduo erleben könnten beim Rennstall des US-amerikanischen Werkzeugherstellers Gene Haas. Steiner meinte damals: «Unsere Liste möglicher Fahrer für 2021 ist fast zehn Namen lang. Wir sind grundsätzlich offen für Verhandlungen mit allen möglichen Kandidaten. Es gibt für die nächste Saison nicht so viele freie Plätze, also liegt der Vorteil bei uns.»

«Jeder Fahrer kommt in Frage, der auf dem Markt ist. Wir müssen uns darüber klarwerden, was wir wollen. Wollen wir weiter auf zwei erfahrenen Piloten setzen? Oder ganz auf junge Fahrer? Oder ist eine Mischung aus einem Routinier und einem Jungen vielleicht die cleverste Lösung?»

«Mit Sergio Pérez habe ich schon ein paar Mal gesprochen, wir haben ein gutes Verhältnis, ich respektiere ihn sehr. Es wäre jammerschade, würde die Formel 1 ein solches Talent verlieren, das Gleiche gilt für Nico Hülkenberg. Letztlich ist die Situation für uns so – entschieden ist nichts, aber wir haben zahlreiche Möglichkeiten.»

Auf der Liste von Haas standen die bisherigen Piloten Romain Grosjean (seit 2016) und Kevin Magnussen (seit 2017), dazu Sergio Pérez und Nico Hülkenberg. Eine Beförderung der Testfahrer Pietro Fittipaldi oder Louis Delétraz ist ebenso ein Thema wie das Engagement eines Ferrari-Junioren, der gegenwärtig in der Formel 2 an der Arbeit ist, also Callum Ilott (England), Robert Shwartzman (Russland) und Mick Schumacher (Deutschland). Sollte sich Red Bull dazu entschliessen, den jungen Yuki Tsunoda bei AlphaTauri unterzubringen, wäre auch Daniil Kvyat auf dem Markt.

Nun kursiert: Sergio Pérez habe einen Vorvertrag unterzeichnet, um ab 2021 Haas-Fahrer zu sein, das Team bestätigt das jedoch nicht. Eine Auswechslung von Romain Grosjean (derzeit WM-Letzer) ist seit Jahren ein Thema, und auch Kevin Magnussen scheint sich seiner Sache nicht sicher zu sein, wie er im dänischen Ekstra Bladet betonte: «Mir ist bewusst, dass sehr gute Fahrer auf dem Markt sind – Pérez und Hülkenberg, dazu die Ferrari-Junioren Schumacher, Shwartzman und Ilott. Ich versuche, mich nicht irre machen zu lassen und mich ganz auf meine Arbeit zu konzentrieren. Der Rest liegt nicht in meiner Hand.»

Toskana-GP 2020, Mugello

1. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, 1:31:55,955h
2. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes, +4,942 sec
3. Alex Albon (T), Red Bull Racing, +7,910
4. Daniel Ricciardo (AUS), Renault, +10,476
5. Sergio Pérez (MEX), Racing Point, +15,638
6. Lando Norris (GB), McLaren, +18,931
7. Daniil Kvyat (RUS), AlphaTauri, +21,751
9. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +27,785
8. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo, +29,247
10. Sebastian Vettel (D), Ferrari, +29,595
11. George Russell (GB), Williams, +31,894
12. Romain Grosjean (F), Haas, +40,707
Out
Lance Stroll (CDN), Racing Point, Reifenschaden/Unfall   
Esteban Ocon (F), Renault, Bremsen
Nicholas Latifi (CDN), Williams, Crash
Kevin Magnussen (DK), Haas, Crash
Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo, Crash
Carlos Sainz (E), McLaren, Crash
Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, Crash
Pierre Gasly (F), AlphaTauri, Crash

WM-Stand Fahrer nach 9 von 17 Rennen

1. Hamilton 190 Punkte
2. Bottas 135
3. Verstappen 110
4. Norris 65
5. Albon 63
6. Stroll 57
7. Ricciardo 53
8. Leclerc 49
9. Pérez 44
10. Gasly 43
11. Sainz 41
12. Ocon 30
13. Vettel 17
14. Kvyat 10
15. Nico Hülkenberg (D) 6
16. Räikkönen 2
17. Giovinazzi 2
18. Magnussen 1
19. Latifi 0
20. Russell 0
21. Grosjean 0

Marken
1. Mercedes 325
2. Red Bull Racing 173
3. McLaren 106
4. Racing Point 92
5. Renault 83
6. Ferrari 66
7. AlphaTauri 53
8. Alfa Romeo 4
9. Haas 1
10. Williams 0

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