Formel 1: Ein selten kurioser Unfall

Sergio Pérez: «Plan B ist eine einjährige Auszeit»

Von Vanessa Georgoulas
Sergio Pérez

Sergio Pérez

Formel-1-Star Sergio Pérez hofft immer noch auf einen Verbleib in der Königsklasse. Sollte sich seine einzige Chance dafür zerschlagen, will sich der Mexikaner ein Jahr Zeit nehmen, um über seine Zukunft nachzudenken.

In Istanbul stellte Sergio «Checo» Pérez wieder einmal seine Klasse unter Beweis: Der Racing-Point-Pilot fuhr von Position 3 los und kam nach einem langen und kniffligen Rennen als Zweiter über die Ziellinie. Nur Sieger und Weltmeister Lewis Hamilton kreuzte die Ziellinie vor ihm. Es war das Highlight einer erfolgreichen Serie von sieben Rennen, in denen nur die beiden Mercedes-Piloten Hamilton und Valtteri Bottas mehr Punkte eroberten.

Dennoch wird der Mexikaner nach den drei letzten Saisonläufen 2020 wohl seinen vorläufigen Formel-1-Abschied geben müssen – denn bei seinem aktuellen Brötchengeber wird Sebastian Vettel an Bord kommen. Einzige Chance ist eine Verpflichtung von Red Bull Racing als Ersatz für Alex Albon, der zuletzt jedoch einen Aufwärtstrend gezeigt hat. Doch die schätzen die meisten Beobachter als eher gering ein.

In Bahrain bestätigt Checo: «Es ist nur noch eine Option, und es liegt nicht mehr in meinen Händen. Ich warte auf die Entscheidung des Teams und gehe die letzten Rennen des Jahres wie gewohnt fokussiert an, um eine gute Performance zu liefern. Der Rest liegt nicht an mir.»

Der 30-Jährige aus Guadalajara betont: «Ich bin nun schon so viele Jahre in der Formel 1 und ich stehe am Zenit meiner Karriere, deshalb will ich weitermachen. Es muss aber ein Projekt sein, das mir einen Grund gibt, und ich brauche einen Plan. Wenn es nichts Gutes ist, das mich hundertprozentig motiviert, dann werde ich es eher ablehnen.»

Ein Ausflug in eine andere Rennsport-Serie schliesst er für 2021 aus. Pérez erklärt: «Ich bin mir im Klaren darüber, was ich machen will. Plan A lautet, in der Formel 1 zu bleiben, Plan B wäre ein Jahr Auszeit. Ich will dann schauen, wie ich mich fühle, ob ich die Formel 1 und die Rennfahrerei vermisse und zurückkommen will. Vielleicht werde ich auch andere Motorsport-Serien prüfen oder etwas ausserhalb des Motorsports machen. Denn ich habe viele andere Interessen, meine Familie und meine Kinder, die ich aufwachsen sehen will. Ich kann mir also durchaus ein Leben ohne Motorsport vorstellen.»

WM-Stand nach 14 von 17 Rennen

Fahrer
1. Hamilton 307 Punkte
2. Bottas 197
3. Verstappen 170
4. Pérez 100
5. Leclerc 97
6. Ricciardo 96
7. Sainz 75
8. Norris 74
9. Albon 70
10. Gasly 63
11. Stroll 59
12. Ocon 40
13. Vettel 33
14. Kvyat 26
15. Nico Hülkenberg (D) 10
16. Räikkönen 4
17. Giovinazzi 4
18. Grosjean 2
19. Magnussen 1
20. Latifi 0
21. Russell 0

Marken
1. Mercedes 504
2. Red Bull Racing 240
3. Racing Point 154
4. McLaren 149
5. Renault 136
6. Ferrari 130
7. AlphaTauri 89
8. Alfa Romeo 8
9. Haas 3
10. Williams 0

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