Dr. Helmut Marko: «Es gibt keine Ausreden mehr!»

Von Gino Bosisio
Formel 1
Dr. Helmut Marko in Hockenheim 2019 mit Christian Horner und Max Verstappen

Dr. Helmut Marko in Hockenheim 2019 mit Christian Horner und Max Verstappen

​Red Bull-Motorsportberater Dr. Helmut Marko findet klare Worte, was die Grand-Prix-Saison 2021 für das Team Red Bull Racing-Honda angeht und spricht auch über den Nachwuchs im Bullen-Stall.

In der ServusTV-Jahresabschlussgala von «Sport und Talk aus dem Hangar-7» gab Dr. Helmut Marko (77) interessante Einblicke hinter die Kulissen des Red Bull Racing-Rennstalls. Der Le Mans-Sieger sprach Klartext, auch was die Entwicklung junger Fahrer im hauseigenen Programm betrifft. 

Über den Einjahresvertrag für den Mexikaner Sergio Pérez hinaus sagt der Red Bull-Motorsportberater: «Wenn sich bei uns ein junger Fahrer wirklich aufdrängt, hätten wir für 2022 die Option, wieder einen jungen Mann aufsteigen zu lassen. Wir haben jetzt mit Yuki Tsunoda seit vielen Jahren wieder einen Japaner in die Formel 1 gebracht, der sauschnell ist. Wir haben auch noch einen Esten und einen Inder (Juri Vips und Jehan Daruvala, G.B.). Wir haben absolut gute Leute und weiter unten noch weitere Fahrer aus allen möglichen Nationen.»

Zu den aktuellen Red Bull Junioren gehören:

Juri Vips (EST), Formel 2
Jack Doohan (AUS), Formel 3
Dennis Hauger (N), Formel 3
Jonny Edgar (GB), Formel 4
Liam Lawson (AUS), Formel 3
Jean Daruvala (IND), Formel 2
Igor Fraga (BR), Formel 3
Jak Crawford (USA), Formel 4
Ukyo Sasahara (J), Super Formula

Der Grazer sagt weiter: «Immer geht es nicht, einen nahtlosen Nachschub an Talenten für die Formel 1 sicherzustellen, aber wenn andere so eine Erfolgsbilanz mit dem eigenen Nachwuchs hätten, wären sie wohl sehr zufrieden. Dazu kommt: Auch diejenigen, die nicht in die Formel 1 gekommen sind, verdienen ihr Geld mit dem Rennsport – also mit genau der Tätigkeit, die sie lieben.»

Zur Saison 2021 von Red Bull Racing-Honda sagt Dr. Marko: «Wir haben unsere Lehren gezogen, es gibt keine Ausreden mehr! Der Motor wird deutlich an Leistung dazugewinnen. Alles, was Honda bisher zugesagt hatte, das kam auch. Wir sehen da schon einen deutlichen Gewinn. Die Technik des Autos wird nicht viel anders. Das Gesamtpaket hat sich im Laufe des Jahres gut entwickelt.»

Abu Dhabi-GP, Yas Marina

1. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:36:30,256 h
2. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes, +15,976 sec
3. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, +18,415
4. Alex Albon (T), Red Bull Racing, +19,987
5. Lando Norris (GB), McLaren, +1:00,729 min
6. Carlos Sainz (E), McLaren, +1:05,662
7. Daniel Ricciardo (AUS), Renault, +1:13,748
8. Pierre Gasly (F), AlphaTauri, +1:29,718
9. Esteban Ocon (F), Renault, +1:41,069
10. Lance Stroll (CDN), Racing Point, +1:42,738
11. Daniil Kvyat (RUS), AlphaTauri, +1 Runde
12. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo, +1 Runde
13. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +1 Runde
14. Sebastian Vettel (D), Ferrari, +1 Runde
15. George Russell (GB), Williams, +1 Runde
16. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo, +1 Runde
17. Nicholas Latifi (CDN), Williams, +1 Runde
18. Kevin Magnussen (DK), Haas, +1 Runde
19. Pietro Fittipaldi (BR), Haas, +2 Runden
Out
Sergio Pérez (MEX), Racing Point, Kraftübertragung

WM-Stand nach 17 Rennen

Fahrer
1. Hamilton 347 Punkte
2. Bottas 223
3. Verstappen 214
4. Pérez 125
5. Ricciardo 119
6. Sainz 105
7. Albon 105
8. Leclerc 98
9. Norris 97
10. Gasly 75
11. Stroll 75
12. Ocon 62
13. Vettel 33
14. Kvyat 32
15. Nico Hülkenberg (D) 10
16. Räikkönen 4
17. Giovinazzi 4
18. Russell 3
19. Romain Grosjean (F) 2
20. Magnussen 1
21. Latifi 0
22. Jack Aitken (GB) 0
23. Fittipaldi 0

Marken
1. Mercedes 573
2. Red Bull Racing 319
3. McLaren 202
4. Racing Point 195
5. Renault 181
6. Ferrari 131
7. AlphaTauri 107
8. Alfa Romeo 8
9. Haas 3
10. Williams 0

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