Bahrain-Test: Mercedes & Haas mit Problemen

Von Vanessa Georgoulas
Mick Schumacher musste am ersten Test-Morgen eine Zwangspause einlegen

Mick Schumacher musste am ersten Test-Morgen eine Zwangspause einlegen

Bereits in der ersten Stunde des Bahrain-Tests bekundete das Mercedes-Team Probleme. Die Weltmeister tauschten das Getriebe aus. Auch das Haas-Team entschied sich zu diesem Schritt.

Es dauerte erwartungsgemäss nicht lange, bis die ersten GP-Stars zum Start des ersten Testtages auf dem Bahrain International Circuit unterwegs waren, schliesslich dürfen die Rennställe in diesem Jahr nur drei Tage lang testen, um sich auf den Saisonstart vorzubereiten, der am 28. März auf dem Wüstenkurs über die Bühne gehen wird. Auch Haas-Rookie Mick Schumacher rückte in den ersten Minuten aus, beschränkte sich aber vorerst darauf, Installationsrunden zu drehen und sich keine Zeit notieren zu lassen.

Der junge Formel-2-Champion war nicht der Einzige, der es gemütlich anging, sodass nach der ersten halben Stunde nur die Hälfte des Feldes überhaupt eine Rundenzeit aufgestellt hatte. Spitzenreiter war zu diesem Zeitpunkt Alfa Romeo-Routinier Kimi Räikkönen mit 1:34,686 min, der die Zeitenliste vor Esteban Ocon (+0,987 sec), Sebastian Vettel (+1,681 sec), Charles Leclerc (+2,795 sec) und Pierre Gasly (+5,094 sec) anführte.

Nach weiteren 30 Minuten gesellten sich auch Max Verstappen (1:35,008 min), Daniel Ricciardo (1:35,197 min) und Schumacher (1:37,163 min) zur Gruppe jener Fahrer, die eine gezeitete Runde geschafft hatten, einzig Williams-Testfahrer Roy Nissany und Valtteri Bottas waren nach ihren Ausfahrten gleich wieder in die Box verschwunden.

Bottas musste sich gedulden, weil er schon auf den ersten Metern Probleme beim Schalten bekundete, weshalb sich das Weltmeister-Team dazu entschied, das Getriebe zu tauschen. Die Sterntruppe tat dies hinter den unliebsamen Sichtschutz-Wänden, um den Gegnern keine Gelegenheit zu geben, einen Blick unter die Haube des W12 zu werfen.

Die Zuschauer bekamen in den ersten beiden Stunden einen Dreher von Max Verstappen und einige Verbremser zu sehen, etwa von Rookie Mick, der in der ersten Kurve und kurz darauf auch in der Spitzkehre den Scheitelpunkt verpasste. Für den 21-Jährigen kam es noch dicker, denn nach sieben Umläufen musste er eine Zwangspause einlegen. Der Grund: Hydraulik-Probleme veranlassten die US-Truppe, es Mercedes gleichzutun und das Getriebe auszutauschen.

Zur Halbzeit des ersten Testmorgens führte Ricciardo im McLaren die Zeitenliste mit 1:32,537 min vor Verstappen, Gasly, Leclerc, Ocon, Vettel, Räikkönen, Schumacher, Bottas und Nissany an.

Bahrain-Test, Tag 1, 10 Uhr

1. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren MCL35M-Mercedes, 1:32,537 min (28 Runden)
2. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB16B-Honda, 1:32,565 min (25)
3. Pierre Gasly (F), AlphaTauri AT02-Honda, 1:33,157 min (31)
4. Charles Leclerc (MC), Ferrari SF21, 1:33,570 min (34)
5. Esteban Ocon (F), Alpine A521-Renault, 1:33,845 min (30) 
6. Sebastian Vettel (D), Aston Martin AMR21-Mercedes, 1:34,008 min (26)
7. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo C41-Ferrari, 1:34,686 min (27)
8. Mick Schumacher (D), Haas VF-21-Ferrari, 1:37,163 min (7)
9. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W12, keine Zeit (1)
10. Roy Nissany (IL), Williams FW43B-Mercedes, keine Zeit (12)

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