Kimi Räikkönen (Alfa Romeo): FIA-Strafe bleibt

Von Mathias Brunner
Formel 1
Kimi Räikkönen: Frühes Aus in Portugal

Kimi Räikkönen: Frühes Aus in Portugal

​Alfa Romeo bat nach einer Strafe für Kimi Räikkönen in Imola (die Rang 9 kostete) darum, den Fall nochmals zu beleuchten. Das taten die Regelhüter des Autosport-Weltverbands FIA. Doch die Strafe bleibt.

Es bleibt dabei: Kimi Räikkönen und Alfa Romeo müssen sich mit Platz 13 beim Imola-GP begnügen, statt sich über zwei WM-Zähler für Rang 9 zu freuen. SPEEDWEEK.com-Leser wissen: Ein ungewöhnlicher Regelverstoss hatte zu einer Strafversetzung des Formel-1-Champions von 2007 geführt, Alfa Romeo wehrte sich.

Es ging darum, dass Räikkönen nach einem Dreher vor dem Re-Start in Imola gemäss Reglement aus der Boxengasse hätte losfahren müssen. Am Kommandostand von Alfa Romeo herrschten Zweifel, eine Rücksprache mit der Rennleitung war nicht mehr möglich, weil der Start unmittelbar bevorstand.

Während die FIA einwilligte, sich der Sache nochmals anzunehmen, ist das Urteil das Gleiche: Regelverstoss, Strafversetzung, Rang 13, Punkte futsch.

Die Rennkommissare geben zwar zu, dass es im GP-Sport zuvor keinen entsprechenden Präzedenzfall gegeben habe (in den Formeln 3 und 2 sehr wohl), doch sie weisen auch darauf hin, dass das Verhalten in solch einer Situation seit 2018 in den Regeln verankert sei. Die FIA-Mitarbeiter räumen ebenfalls ein, dass das Reglement zur Prozedur vor dem Re-Start eine gewisse Doppeldeutigkeit berge, aber letztlich sei Regelverstoss Regelverstoss, und es gebe keinen genügend gewichtigen Grund, das erste Urteil zu kippen.

Im FIA-Urteil steht: «Es bleibt dabei, dass ein Verstoss gegen Artikel 42.6 vorliegt, und im Reglement ist unverrückbar vorgesehen – eine solche Regelverletzung erfordert eine Strafe von zehn Sekunden Stop-and-go im Rennen oder 30 Sekunden auf die Rennzeit gerechnet nach dem Grand Prix.»

Alfa Romeo verzichtet auf weitere Schritte: «Wir anerkennen die Entscheidung der FIA, die Strafe aufrecht zu erhalten und konzentrieren uns ganz auf das kommende Rennwochenende in Spanien.»

Portugal-GP, Portimão

01. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W12, 1:34:33,085 h
02. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB16B-Honda, +29,964 sec
03. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W12, +34,102
04. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing RB16B-Honda, +40,081
05. Lando Norris (GB), McLaren MCL35M-Mercedes, +51,163
06. Charles Leclerc (MC), Ferrari SF21, +54,376
07. Esteban Ocon (F), Alpine A521-Renault, +1:03,696 min
08. Fernando Alonso (E), Alpine A521-Renault, +1:05,292
09. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren MCL35M-Mercedes, +1:14,796
10. Pierre Gasly (F), AlphaTauri AT02-Honda, +1:16,092
11. Carlos Sainz (E), Ferrari SF21, +1:17,609
12. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo C41-Ferrari, +1 Runde
13. Sebastian Vettel (D), Aston Martin AMR21-Mercedes, +1 Runde
14. Lance Stroll (CDN), Aston Martin AMR21-Mercedes, +1 Runde
15. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri AT02-Honda, +1 Runde
16. George Russell (GB), Williams FW43B-Mercedes, +1 Runde
17. Mick Schumacher (D), Haas VF-21-Ferrari, +2 Runden
18. Nicholas Latifi (CDN), Williams FW43B-Mercedes, +2 Runden
19. Nikita Mazepin (RUS), Haas VF-21-Ferrari, +2 Runden
Out
Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo C41-Ferrari, Crash

WM-Stand nach 3 von 23 Rennen

Fahrer
1. Hamilton 69 Punkte
2. Verstappen 61
3. Norris 37
4. Bottas 32
5. Leclerc 28
6. Pérez 22
7. Ricciardo 16
8. Sainz 14
9. Ocon 8
10. Gasly 7
11. Stroll 5
12. Alonso 5
13. Tsunoda 2
14. Räikkönen 0
15. Giovinazzi 0
16. Vettel 0
17. Russell 0
18. Schumacher 0
19. Mazepin 0
20. Latifi 0

Konstrukteure
1. Mercedes 101
2. Red Bull Racing 83
3. McLaren 53
4. Ferrari 42
5. Alpine 13
6. AlphaTauri 9
7. Aston Martin 5
8. Alfa Romeo 0
9. Williams 0
10. Haas 0

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