Motocross-Skandal: Hund auf der Strecke

Mick Schumacher als GP-Inspektor: Von Vettel kopiert

Von Mathias Brunner
Sebastian Vettel und Mick Schumacher nach dem Baku-GP

Sebastian Vettel und Mick Schumacher nach dem Baku-GP

Formel-2-Champion Mick Schumacher hat sich von Sebastian Vettel und Lewis Hamilton etwas abgeschaut: Er inspiziert nach einem Rennen ganz gerne im Parc fermé die Autos seiner Gegner.

Einigen Fans ist aufgefallen: Mick Schumacher nützt die Gelegenheit nach einem Rennen, sich im abgesperrten Bereich der FIA, dem so genannten Parc fermé, jeweils die Autos der Gegner ganz genau anzusehen. Das machten Champions wie Sebastian Vettel und Lewis Hamilton seit Jahren, nicht zur Begeisterung der Konkurrenz.

Ferrari-Nachwuchsfahrer Schumacher ist im Rahmen des Österreich-GP auf diese Gewohnheit angesprochen worden. Der 22-Jährige sagt: «Neu ist das für mich nicht, ich mache das seit meiner Zeit als Kart-Fahrer. Zunächst einmal interessiert mich dabei, wie die Reifen meiner Gegner aussehen. Daraus lassen sich durchaus wertvolle Rückschlüsse ziehen, wie sich deren Autos verhalten in Sachen Reifen-Management.»

«Die Walzen sind wie ein offenes Buch. Ich finde, ich kann hier jedes Mal etwas lernen, also werde ich das auch weiterhin machen. Zudem: Du kommst einem Auto nie näher als im Parc fermé. Ich kann ja schlecht bei einem anderen Rennstall in die Box spazieren und sagen: ,Hi zusammen, ich schau mir nur kurz euer Auto an und geh dann gleich wieder.’»

Mick Schumacher hat von Haas-Teamchef Günther Steiner grosses Lob für seine Arbeitsethik erhalten. Der Formel-2-Champion von 2020 weiss genau, dass er hier ein Erfahrungs-Fundament für die kommenden Jahre giesst.

Mick: «Es macht mir nichts aus, früh am Morgen anzufangen und bis spät in den Abend zu bleiben. Mir macht die Arbeit grosse Freude, und ich schätze, das zeigt sich auch bei meinen Leistungen.»

Highlight für Mick Schumacher bislang: Rang 15 im Training zum Grossen Preis von Frankreich, das einzige Mal, dass ein Haas-Pilot 2021 über das erste Quali-Segment hinausgekommen ist. Beste Rennplatzierung des Ferrari-Juniors – Rang 13 im Chaos-GP von Aserbaidschan.

Österreich-GP, Spielberg

01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB16B-Honda, 1:23:55,147h
02. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W12, +17,973 sec
03. Lando Norris (GB), McLaren MCL35M-Mercedes, +20,019
04. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W12, 46,452
05. Carlos Sainz (E), Ferrari SF21, 57,144
06. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing RB16B-Honda, 57,915
07. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren MCL35M-Mercedes, 1:00,395 min
08. Charles Leclerc (MC), Ferrari SF21, 1:01,195
09. Pierre Gasly (F), AlphaTauri AT02-Honda, 1:01,844
10. Fernando Alonso (E), Alpine A521-Renault, +1 Runde
11. George Russell (GB), Williams FW43B-Mercedes, +1 Runde
12. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri AT02-Honda, +1 Runde
13. Lance Stroll (CDN), Aston Martin AMR21-Mercedes, +1 Runde
14. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo C41-Ferrari, +1 Runde
15. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo C41-Ferrari, +1 Runde*
16. Nicholas Latifi (CDN), Williams FW43B-Mercedes, +1 Runde
17. Sebastian Vettel (D), Aston Martin AMR21-Mercedes, +1 Runde*
18. Mick Schumacher (D), Haas VF-21-Ferrari, +1 Runde
19. Nikita Mazepin (RUS), Haas VF-21-Ferrari, +2 Runden
Out
Esteban Ocon (F), Alpine A521-Renault, +1 Runde
* Kollision und out, aufgrund der zurückgelegten Distanz aber gewertet

WM-Stand nach 9 von 23 Rennen

Fahrer
1. Verstappen 182 Punkte
2. Hamilton 150
3. Pérez 104
4. Norris 101
5. Bottas 92
6. Leclerc 62
7. Sainz 60
9. Ricciardo 40
8. Gasly 39
10. Vettel 30
11. Alonso 20
12. Stroll 14
13. Ocon 12
14. Tsunoda 9
15. Räikkönen 1
16. Giovinazzi 1
17. Russell 0
18. Schumacher 0
19. Mazepin 0
20. Latifi 0

Teams
1. Red Bull Racing 286
2. Mercedes 242
3. McLaren 141
4. Ferrari 122
5. AlphaTauri 48
6. Aston Martin 44
7. Alpine 32
8. Alfa Romeo 2
9. Williams 0
10. Haas 0

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