FP1 Belgien: Valtteri Bottas vorn, Räikkönen patzt

Von Vanessa Georgoulas
Valtteri Bottas blieb im ersten freien Training der Schnellste

Valtteri Bottas blieb im ersten freien Training der Schnellste

Der finnische Mercedes-Pilot Valtteri Bottas meldete sich mit einem Ausrufezeichen aus der Sommerpause zurück. Er fuhr im ersten Training die schnellste Runde. Sein Landsmann Räikkönen patzte gleich zwei Mal.

Die Formel-1-Stars wurden zum Start des zweiten Saisonteils von einem feuchten Circuit de Spa-Francorchamps begrüsst. Obwohl die Rennleitung die Strecke vorerst als trocken deklarierte, entschieden sich mehrere Teams dazu, vorerst abzuwarten und die Frage, wie feucht die Strecke noch ist, von der Konkurrenz beantworten zu lassen.

Die meisten Piloten, die in den ersten 10 Minuten Ausrückten, beschränkten sich darauf, eine Installationsrunde zu drehen. Nur das Ferrari-Duo Carlos Sainz und Charles Leclerc spulte die 7,004 km zwei Mal ab, verzichtete aber darauf, sich eine Rundenzeit notieren zu lassen.

Die Wetterexperten sagten für die nächste halbe Stunde eine trockene Piste voraus, sodass es nicht mehr lange dauerte, bis mit Lando Norris der erste GP-Pilot eine gezeitete Runde drehte. Der Brite schaffte die Runde in 1:50,191 min. Zwei Minuten später legte Aston Martin-Star Sebastian Vettel mit 1:49,324 min eine neue Messlatte, an die Pierre Gasly, Lance Stroll, Daniel Ricciardo, Kimi Räikkönen und Fernando Alonso vorerst nicht herankamen.

Nach einer Viertelstunde wurden erstmals die gelben Flaggen geschwenkt, ausgerechnet Altmeister Räikkönen drehte sich in er ersten Kurve. Rookie Yuki Tsunoda tat es ihm kurz darauf gleich, und beide hatten Glück im Unglück und konnten weiterfahren. An der Spitze der Zeitenliste wechselten sich derweil Ricciardo und Vettel ab bevor Ungarn-Sieger Esteban Ocon auf den Medium-Reifen eine 1:48,087 min in den Asphalt brannte.

Der Franzose drückte die Bestmarke auf 1:47,219 min und es dauerte fast bis zur Halbzeit, bis sich auch Max Verstappen an er Zeitenjagd beteiligte. Der Niederländer setzte sich mit 1:46,879 min an die Spitze und auch Sainz blieb schneller als Ocon, hinter dem zur Halbzeit Gasly, Ricciardo, Sergio Pérez, Stroll, Leclerc, Vettel und Norris die weiteren Top-10-Plätze belegten.

Dahinter hatten sich Valtteri Bottas, Fernando Alonso, Lewis Hamilton, Nicholas Latifi, Tsunoda, Antonio Giovinazzi, George Russell, Räikkönen, Mick Schumacher und Nikita Mazepin eingereiht. Der Weltmeister von 2007 löste kurz darauf die doppelgelben Flaggen aus, weil er bei der Fahrt zur Box die Wand erwischte.

Verstappen liess sich davon nicht beirren und verbesserte sich kurz danach auf 1:45,905 min. Hinter ihm wechselten sich Pérez, Latifi, Stroll, Ricciardo und Vettel auf dem zweiten Platz ab, weil sie auf den weichen Reifen ausrückten. Auch die Konkurrenz tat es ihnen gleich, weil zum Ende der Session wieder Regenschauer vorausgesagt wurden.

Entsprechend viel Bewegung gab es auf der Zeitenliste. Bottas, der für seinen Ungarn-Startcrash eine Strafversetzung für die Startaufstellung in Belgien kassiert hat, meldete sich mit 1:45,199 min an der Spitze. Die erste Position gab er bis zum Ende der Session nicht mehr her. Sein Teamkollege Hamilton begnügte sich mit dem 18. Platz. Verstappen kam bis auf 0,164 sec an die Bestzeit von Bottas heran und belegte damit den zweiten Platz auf der FP1-Zeitenliste.

1. Training, Spa-Francorchamps

01. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W12, 1:45,199 min
02. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB16B-Honda, 1:45,363
03. Pierre Gasly (F), AlphaTauri AT02-Honda, 1:45,699
04. Charles Leclerc (MC), Ferrari SF21, 1:45,818
05. Carlos Sainz (E), Ferrari SF21, 1:45,935
06. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing RB16B-Honda, 1:46,127
07. Sebastian Vettel (D), Aston Martin AMR21-Mercedes, 1:46,177
08. Lando Norris (GB), McLaren MCL35M-Mercedes, 1:46,336
09. Esteban Ocon (F), Alpine A521-Renault, 1:46,497
10. Fernando Alonso (E), Alpine A521-Renault, 1:46,612
11. Lance Stroll (CDN), Aston Martin AMR21-Mercedes, 1:46,649
12. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren MCL35M-Mercedes, 1:46,683
13. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo C41-Ferrari, 1:46,755
14. George Russell (GB), Williams FW43B-Mercedes, 1:46,772
15. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri AT02-Honda, 1:46,928
16. Nicholas Latifi (CDN), Williams FW43B-Mercedes, 1:47,101
17. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo C41-Ferrari, 1:48,125
18. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W12, 1:48,224
19. Nikita Mazepin (RUS), Haas VF-21-Ferrari, 1:48,705
20. Mick Schumacher (D), Haas VF-21-Ferrari, 1:49,059

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