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Toto Wolff (Mercedes) zu FIA: Kein abgekartetes Spiel

Mercedes-Teamchef Toto Wolff spricht über die Generation 2022 mit aufregenden, neuen Rennwagen, über Lewis Hamilton und George Russell und natürlich über die Entscheidungen des Autosport-Weltverbands FIA.

Formel 1

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Der neue Mercedes W13 ist da, und Teamchef Toto Wolff will damit für die Marke mit dem Stern die neunte Konstrukteurs-Meisterschaft in Serie erobern. Bei einer Medienrunde mit dem 50-jährigen Österreicher kommt die Rede unweigerlich auf das für Mercedes unglückliche WM-Finale von Abu Dhabi 2021 und auf die Massnahmen der FIA, samt Entmachtung von Rennleiter Michael Masi.

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Der Wiener Wolff schmunzelt: "Ich ahnte schon, dass dies die erste Frage sein würde! Ich glaube, hier sind die richtigen Schritte getan worden. Ich bin optimistisch, was diese Änderungen angeht. Die Rolle des Rennleiters ist nicht einfach, jetzt haben wir zwei sehr erfahrene Leute dort, aber ganz wichtig ist, dass sie auch von einer umfangreichen Struktur gestützt werden – in Form zusätzlicher Fachkräfte, die nicht vor Ort sind, nennen wir das mal den Video-Schiedsrichter. In den letzten Jahren wurden mir die Regeln das eine oder andere Mal ein wenig zu frei ausgelegt, und ich bin froh, dass die FIA das unter Leitung des neuen Präsidenten alles angepackt hat."

War die Entmachtung von Masi unumgänglich? Toto: "Es ist schlicht nicht wahr, dass unser Rückzug der Einsprache damals von einer Forderung abhing, dass es bei der FIA Änderungen gibt, auch personeller Art. Ich weiss nicht, wer das in die Welt gesetzt hat. Veränderungen waren aufgrund von Vorkommnissen in der ganzen Saison notwendig, nicht wegen Abu Dhabi alleine."

"Wir hatten nie den Eindruck, dass das WM-Finale ein abgekartetes Spiel war, und das haben wir auch nie gesagt. Das war einfach eine – für uns – unglückliche Kette von Vorfällen. Was passiert ist, das war ein Schock. Innerhalb von Minuten verloren wir einen sicher geglaubten Titel. Aber das müssen wir nun alles hinter uns lassen."

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Über Lewis Hamilton und seine Auszeit sagt Toto Wolff: "Lewis hat das einzig Richtige getan. Er hat sich aus dem Mikro-Kosmos der Formel 1 genommen und einen Schritt zurück getan, in Form seines Schweigens auf den ganzen sozialen Netzwerken."

"Ich sehe heute einen positiven, zu allem entschlossenen Lewis. Hindernisse haben ihn schon immer stärker gemacht, und das ist auch jetzt so. Ich erkenne einen Hamilton im Angriffsmodus."

Hand aufs Herz: Hätte Lewis alles hinschmeissen können?

Toto meint: "Ich habe mir darüber nie Sorgen gemacht. Wir wussten, dass er einfach Vieles überdenken muss. Aber ich hatte nie Angst, dass er zurücktritt."

Zur kommenden GP-Saison sagt Toto Wolff: "Es gibt keine Garantien, wir beschreiten alle neues Terrain. Wir dürfen bei bei den neuen Rennwagen auch nicht vergessen, dass gemäss Reglement einige Teams aerodynamisch forscher entwickeln dürfen als andere. Wir glauben: Das Reglement 2022 wird die Konkurrenzfähigkeit im Feld verdichten. Aber ob wir dadurch besseren Sport erleben werden, das ist das Ziel, aber die Praxis muss das noch bestätigen."

"Ich schreibe bei unseren Gegnern keinen ab. Ich habe nicht vergessen, wie 2009 ein Team scheinbar aus dem Nichts mit einer tollen Idee daherkam und alles auf den Kopf gestellt wurde. Da kann in Bahrain jeder die Nase vorn haben."

"Als Formel-1-Fan liebe ich beispielsweise Ferrari. Und es schmerzt mich, dass die Italiener zuletzt nicht um Siege und Titel mitgeredet haben. Doch die Königsklasse ist so komplex, dass alles stimmen muss, um erfolgreich zu sein. Ich habe Ferrari da vorne vermisst, und ich hoffe, sie können an frühere Erfolge anschliessn. Ich möchte ohnehin, dass mehr Teams Rennen gewinnen können. Das ist für den Sport ganz wichtig."

Zur Rollenverteilung von Lewis Hamilton und George Russell meint der Österreicher: "Wir hatten bei uns nie eine Nummer 1 und Nummer 2, beide Fahrer haben da gleiche Auto und die gleichen Möglichkeiten. Wir sehen George als kommenden Star neben dem besten Fahrer der Gegenwart. Das ist eine neue Dynamik. Wir werden versuchen, das in die bestmögliche Richtung zu lenken, um das Team vorwärts zu bringen."

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10.–12. März: Sakhir, Bahrain

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20. März: Sakhir, Bahrain

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22. Mai: Barcelona, Spanien

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19. Juni: Montreal, Kanada

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10. Juli: Spielberg, Österreich

24. Juli: Le Castellet, Frankreich

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11. September: Monza, Italien

25. September: Sotschi, Russland

2. Oktober: Singapur

9. Oktober: Suzuka, Japan

23. Oktober: Austin, USA

30. Oktober: Mexiko-Stadt, Mexiko

13. November: São Paulo, Brasilien

20. November: Yas Marina, Abu Dhabi

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