Mattia Binotto: «Deshalb bin ich nicht beunruhigt»
Die Ferrari-Ingenieure haben bei der Entwicklung des F1-75 für die anstehende Saison ein paar mutige Lösungen gewählt. Teamchef Mattia Binotto macht sich keine Sorgen, dass sein Team damit den falschen Weg gewählt hat.
Die Regelrevolution hat alle schlauen Köpfe der Königsklasse vor eine schwierige Aufgabe gestellt, und die Lösungswege der Teams unterscheiden sich deutlich. Ferrari wählte einige interessante Wege bei der Aerodynamik,
Der in der Schweiz aufgewachsene Italiener macht sich aber keine Sorgen, dass sich die innovativen Ansätze als Flop erweisen. Er betonte bei der
"Als wir die neuen Regeln unter die Lupe nahmen, versuchten wir zunächst einmal zu verstehen, wie man die Aerodynamik und damit die Gesamtleistung des Autos verbessern kann, denn die stand beim Design im Zentrum. Die ganze Mechanik und auch die Art und Weise, wie die Antriebseinheit im Auto platziert wurde, ist eine Folge der gewählten Aero-Lösungen", schilderte der Ingenieur.
"Zuerst haben wir im Windkanal alle möglichen Richtungen ausprobiert und dann jenen Ansatz gewählt, von dem wir denken, dass er am Ende die beste Performance bringen wird. Und dann haben wir das Auto in diese Richtung konstruiert. Es gibt einige unkonventionelle Lösungen, die wir gewählt haben, und wir haben auch bei der Entwicklung des Motors viel Aufwand betrieben, nicht zuletzt, weil die Motorenentwicklung für die nächsten Jahre eingefroren wird", schilderte der 52-Jährige.
"Wir werden in diesem Jahr auch einen neuen Treibstoff mit zehn Prozent Ethanol einsetzen, und auch daraus entstanden neue Möglichkeiten bei der Entwicklung der Antriebseinheit. Auch unter der Haube gibt es also viele Innovationen, aber ich bin nicht beunruhigt, denn ich habe gesehen, wie die Zusammenarbeit im Team verlief. Ich kenne unsere Jungs und weiss, wie gut sie sind", fügte Binotto selbstsicher an.
Fahrzeugpräsentationen
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2. Oktober: Singapur
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23. Oktober: Austin, USA
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