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Sergio Pérez auf Pole: «Das ist einfach unglaublich!»

Am Ende hatte Sergio Pérez die Nase vorn: Der Red Bull Racing-Pilot sicherte sich auf dem Strassenkurs von Dschidda die Pole zum zweiten Saisonlauf. Neben ihm wird Charles Leclerc aus der ersten Startreihe losfahren.

Formel 1

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Das Qualifying in Saudi-Arabien brachte einige böse Überraschungen mit sich: Die erste rote Flagge löste Nicholas Latifi aus, der seinen Williams in Kurve 13 in die Streckenbegrenzung setzte. Danach sorgte Lewis Hamilton für hochgezogene Augenbrauen, weil er auf Position 16 hängenblieb und damit den Sprung ins zweite Qualifying-Segment nicht schaffte.

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Auch für Alex Albon (Platz 17), Nico Hülkenberg (P18), Latifi (P19) und Tsunoda (P20) war das Abschlusstraining vorbei. Letzterer kam gar nicht erst dazu, eine gezeitete Runde zu drehen, weil er wegen eines Problems mit dem Kühlsystem an die Box gerufen wurde.

Für den grössten Schock sorgte dann Mick Schumacher im Q2. Der junge Deutsche flog im ersten Sektor in der zehnten Kurve ab und schlug hart in die Streckenbegrenzung ein. Der stark zerstörte Haas-Renner kam erst in Kurve 12 zum stehen. Schumacher blieb im Auto sitzen, war aber ansprechbar.

Der 23-Jährige wurde mit dem Krankenwagen ins Medical Center gebracht und anschliessend mit dem Hubschrauber ins King Fahad Armed Forces Hospital geflogen, um vorsichtshalber weitere Untersuchungen vorzunehmen.

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Während die erste Pause nur acht Minuten gedauert hatte, mussten sich die Teams und Fahrer nach dem harten Crash von Schumacher fast eine Stunde gedulden, bis die letzten fünf Minuten des Q2 in Angriff genommen werden konnten. Am Ende mussten die McLaren-Piloten Lando Norris (Platz 11) und Daniel Ricciardo (P12) sowie Rookie Guanyu Zhou (P13) und Lance Stroll (P15) aussteigen. Schumacher wurde mit seiner Zeit vor dem Abflug bis auf Position 14 durchgereicht.

Im Top-10-Qualifying setzte sich schliesslich Sergio Pérez mit 1:28,200 min durch und sicherte sich die Pole vor Charles Leclerc, Carlos Sainz und Max Verstappen, der sich mit dem vierten Platz begnügen musste. Damit sorgte der Red Bull Racing-Pilot aus Mexiko für eine tolle Überraschung zum Schluss.

"Das war eine Superrunde", freute sich sein früherer McLaren-Teamkollege Jenson Button mit ihm. Der Polesetter sagte: "Was für eine Runde! Ich könnte 1000 Runden drehen und würde diese nicht unterbieten können. Es war einfach unglaublich." Und "Checo" gestand: "Wir hatten nicht zu viel vom Qualifying erwartet, denn wir konzentrierten uns hauptsächlich auf das Rennen."

Leclerc erklärte: "Meine Runde fühlte sich gut an, ich bin sehr glücklich damit, denn im ganzen Qualifying ging es nur darum, das Auto auf der Piste zu halten, weil jeder Fehler sehr kostspielig gewesen wäre. Bei meinem letzten Versuch im Q3 habe ich alles gegeben und es auch gut hinbekommen, auch wenn ich da und dort etwas Zeit verloren habe. Aber ich habe nicht erwartet, dass Checo diese Rundenzeit schafft. Ich gratuliere, er hat heute einen unglaublichen Job gemacht."

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Sein Ferrari-Teamkollege Carlos Sainz sagte: "Meine letzte Runde war ziemlich gut. Ich war auf gebrauchten Reifen unterwegs, weil ich damit an diesem Wochenende ein besseres Feeling habe." Mit Blick aufs Rennen sagte er: "Es wird sicherlich sehr aufregend. Wir werden sicher mit der Strategie spielen, es sollte ein sehr spassiges und spannendes Rennen werden."

Qualifying, Dschidda

01. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing RB18, 1:28,200 min

02. Charles Leclerc (MC), Ferrari F1-75, 1:28,225

03. Carlos Sainz (E), Ferrari F1-75, 1:28,402

04. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB18, 1:28,461

05. Esteban Ocon (F), Alpine A522-Renault, 1:29,068

06. George Russell (GB), Mercedes W13, 1:29,104

07. Fernando Alonso (E), Alpine A522-Renault, 1:29,147

08. Valtteri Bottas (FIN), Alfa Romeo C42-Ferrari, 1:29,183

09. Pierre Gasly (F), AlphaTauri AT03, 1:29,254

10. Kevin Magnussen (DK), Haas VF-22-Ferrari, 1:29,588

11. Lando Norris (GB), McLaren MCL36-Mercedes, 1:29,651

12. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren MCL36-Mercedes, 1:29,773

13. Guanyu Zhou (RC), Alfa Romeo C42-Ferrari, 1:29,819

14. Mick Schumacher (D), Haas VF-22-Ferrari, 1:29,920

15. Lance Stroll (CDN), Aston Martin AMR22-Mercedes, 1:31,009

16. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W13, 1:30,343

17. Alex Albon (T), Williams FW43B-Mercedes, 1:30,492

18. Nico Hülkenberg (D), Aston Martin AMR22-Mercedes, 1:30,492

19. Nicholas Latifi (CDN), Williams FW44-Mercedes, 1:31,817

20. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri AT03, Ausfall (Kühlsystem)

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