Fernando Alonso über Duell mit Ocon: «Viel Respekt»
Fernando Alonso sah die Zielflagge in Saudi-Arabien nicht, weil ein Problem mit der Wasserpumpe auftrat. Zuvor lieferte er sich ein spannendes Duell mit seinem Alpine-Teamkollegen Esteban Ocon.
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In Melbourne war Fernando Alonso schon sehr oft unterwegs, allerdings liegt sein letzter Besuch noch weiter zurück als bei seinen WM-Rivalen. Der Spanier verpasste wegen seiner GP-Pause das jüngste Kräftemessen auf dem Albert Park Circuit, das 2019 ausgetragen wurde. Seit 2001 bestritt er 16 GP-Einsätze auf dem Albert Park Circuit, im Jahr 2015 fiel er verletzungsbedingt aus. Nun steht der 17. Besuch auf der Strecke an, die vor der Formel-1-Rückkehr deutlich verändert wurde.
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Alonso sagt mit Blick auf das anstehende Rennwochenende: "Es macht immer Spass, in Melbourne Gas zu geben, das letzte Mal ist eine Weile her, und wir freuen uns alle über die Rückkehr. Normalerweise ist das Rennen in Australien auch der Saisonauftakt, ich bin gespannt, was das Wetter machen wird, da wir nun etwas später dort unterwegs sein werden." "Ich mag die Strecke, die bisher nicht sehr überholfreundlich war, aber die Veränderungen am Layout und Belag wurden ja vorgenommen, um das zu ändern. Wir werden sehen, ob die Anpassungen den gewünschten Effekt haben werden. Es ist klar, dass wir nicht so viele Manöver wie in Bahrain und Saudi-Arabien sehen werden, aber in den neuen Autos ist es offensichtlich wirklich leichter, einem Gegner dicht zu folgen. Theoretisch müsste es also einfacher sein als in der Vergangenheit, am Vordermann vorbeizuziehen", fügt der zweifache Weltmeister an.
Der Nuller von Dschidda ärgert den ehrgeizigen Asturier. Er betont: "Wir haben es verdient, sehr viel weiter vorne zu stehen, denn das Auto und unsere Performance sind eigentlich gut. Das vergangene Wochenende verlief enttäuschend, denn vor dem Ausfall sah es nach einem sicheren sechsten Platz aus."
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Ein Problem mit der Wasserpumpe verhinderte das gute Ergebnis, zu allem Ärger ist auch der frische Verbrennungsmotor, mit dem Alonso im Saudi-Arabien-GP kämpfte, hin. Denn um das Triebwerk zu reparieren, müsste Alpine das FIA-Siegel brechen, wie Alpine-CEO Laurent Rossi im "AutoHebdo"-Gespräch verriet.
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Immerhin konnte Alonso ein vergnügliches Duell mit seinem Teamkollegen Esteban Ocon austragen. Der 32-fache GP-Sieger sagt darüber: "Wir hatten in Saudi-Arabien und auch in Bahrain einige faire und spannende Duelle. Wir haben viel Respekt voreinander. Und ich bin mir sicher, dass es in diesem Jahr mehr Zweikämpfe mit Esteban und dem Rest des Feldes geben wird, denn hinter den beiden Spitzenreitern geht es sehr eng zu und her."
Ergebnisse Formel 1, Dschidda 01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB18 02. Charles Leclerc (MC), Ferrari F1-75, +0,549 sec 03. Carlos Sainz (E), Ferrari F1-75, +8,097 04. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing RB18, +10,800 05. George Russell (GB), Mercedes W13, +32,732 06. Esteban Ocon (F), Alpine A522-Renault, +56,017 07. Lando Norris (GB), McLaren MCL36-Mercedes, +56,124 08. Pierre Gasly (F), AlphaTauri AT03, +1:02,946 min 09. Kevin Magnussen (DK), Haas VF-22-Ferrari, +1:04,308 10. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W13, +1:13,948 11. Guanyu Zhou (RC), Alfa Romeo C42-Ferrari, +1:22,215 12. Nico Hülkenberg (D), Aston Martin AMR22-Mercedes, +1:31,742 13. Lance Stroll (CDN), Aston Martin AMR22-Mercedes, +1 Runde Out: — Alex Albon (T), Williams FW44-Mercedes, Crash — Fernando Alonso (E), Alpine A522-Renault — Valtteri Bottas (FIN), Alfa Romeo C42-Ferrari — Daniel Ricciardo (AUS), McLaren MCL36-Mercedes — Nicholas Latifi (CDN), Williams FW44-Mercedes, Crash — Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri AT03, kein Start, Antriebsstrang Nicht am Start: — Mick Schumacher (D), Haas VF-22-Ferrari, Crash im Qualifying
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WM-Stand Fahrer 01. Leclerc 45 Punkte 02. Sainz 33 03. Verstappen 25 04. Russell 22 05. Hamilton 16 06. Ocon 14 07. Pérez 12 08. Magnussen 12 09. Bottas 8 10. Norris 6 11. Tsunoda 4 12. Gasly 4 13. Alonso 2 14. Zhou 1 15. Schumacher 0 16. Stroll 0 17. Hülkenberg 0 18. Albon 0 19. Ricciardo 0 20. Latifi 0 WM-Stand Konstrukteure 01. Ferrari 78 02. Mercedes 38 03. Red Bull Racing 37 04. Alpine 16 05. Haas 12 06. Alfa Romeo 9 07. AlphaTauri 8 08. McLaren 6 09. Aston Martin 0 10. Williams 0
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