Christian Horner: «Ferrari war heute unerreichbar»
Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner betonte in Melbourne nach dem Ausfall von Champion Max Verstappen und dem zweiten Rang von Sergio Pérez: «Es liegt noch ziemlich viel Arbeit vor uns.»
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Der Ausfall von Max Verstappen in der 39. Runde des Australien-GP traf nicht nur den Formel-1-Weltmeister hart. Auch Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner stand die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben, als er bei "Sky Sports F1" zum zweiten Nuller seines Schützlings im dritten Saisonlauf Stellung nahm.
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Horner nahm kein Blatt vor den Mund und stellte klar: "Das ist natürlich ein wirklich enttäuschendes Ergebnis, und wir wissen noch nicht, was genau das Problem ist. Ich denke nicht, dass es mit dem Motor zusammenhängt, vielmehr könnte das Spritsystem betroffen sein. Aber wir müssen das Auto erst genauer unter die Lupe zu nehmen, um herauszufinden, was genau passiert ist." "Es war sehr frustrierend, denn schon vor dem Ausfall hatte Max nicht das Tempo, um Charles Leclerc unter Druck zu setzen. Er war in einer eigenen Liga unterwegs und für uns war es natürlich ärgerlich, dass wir keine Punkte holen konnten", ergänzte der Brite, der auch verriet: "Ich denke nicht, dass es mit den Arbeiten, die wir vor dem Rennen am Auto vorgenommen haben, zusammenhängt. Aber es ist jetzt zu früh, um darüber nachzudenken, solange wir das Auto nicht genauer analysiert haben, können wir nur Hypothesen aufstellen."
Und Horner betonte: "Mir ist es lieber, ein schnelles Auto zuverlässig zu machen, als ein zuverlässiges, aber langsames Auto schnell zu machen. Wir müssen unsere Standfestigkeit in den Griff bekommen, denn wir können keine weiteren Ausfälle hinnehmen. Wir müssen verstehen, wo das Problem liegt, und es dann aus der Welt schaffen."
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Der 48-Jährige schilderte: "Max war das ganze Wochenende hindurch nicht wirklich glücklich mit dem Auto und die Tatsache, dass die Vorderreifen im Rennen schnell abbauten, ist normalerweise ein Anzeichen dafür, dass man die Fahrzeugbalance nicht richtig hinbekommen hat. Charles hatte den geringsten Abbau von allen. Wenn dein Auto gut abgestimmt ist, hast du diese Probleme nicht. Die Bedingungen waren etwas anders als bei den Longruns am Freitag. Wir hatten auf jeden Fall erwartet, sehr viel näher an Ferrari dran sein zu können, aber sie waren heute unerreichbar. Gratulation an die Scuderia, für uns liegt noch ziemlich viel Arbeit vor uns."
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GP Australien
01. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:27:46,548 h 02. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing, +20,524 sec 03. George Russell (GB), Mercedes, +25,593 04. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, +28,543 05. Lando Norris (GB), McLaren, +53,303 06. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren, +53,737 07. Esteban Ocon (F), Alpine, +61,683 08. Valtteri Bottas (FIN), Alfa Romeo, +68,439 09. Pierre Gasly (F), AlphaTauri, +76,221 10. Alex Albon (T), Williams, +79,382 11. Guanyu Zhou (RC), Alfa Romeo, +81,695 12. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, +88,598 13. Mick Schumacher (D), Haas, +1 Runde 14. Kevin Magnussen (DK), Haas, +1 Runde 15. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri, +1 Runde 16. Nicholas Latifi (CDN), Williams, +1 Runde 17. Fernando Alonso (E), Alpine, +1 Runde Out Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, Motor Sebastian Vettel (D), Aston Martin, Unfall Carlos Sainz (E), Ferrari, Dreher WM-Stand Fahrer
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01. Leclerc 71 Punkte 02. Russell 37 03. Sainz 33 04. Pérez 30 05. Hamilton 28 06. Verstappen 25 07. Ocon 20 08. Norris 16 09. Magnussen 12 10. Bottas 12 11. Ricciardo 8 12. Gasly 6 13. Tsunoda 4 14. Alonso 2 15. Zhou 1 16. Albon 1 17. Schumacher 0 18. Stroll 0 19. Hülkenberg 0 20. Latifi 0 21. Vettel 0 WM-Stand Konstrukteure 01. Ferrari 104 Punkte 02. Mercedes 65 03. Red Bull Racing 55 04. McLaren 24 05. Alpine 22 06. Alfa Romeo 13 07. Haas 12 08. AlphaTauri 10 09. Williams 1 10. Aston Martin 0
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