Kevin Magnussen zu Mick Schumacher: «Ist doch klar»

Von Mathias Brunner
Mick Schumacher und Kevin Magnussen

Mick Schumacher und Kevin Magnussen

Haas-Teamchef Günther Steiner hat die Chance auf fifty-fifty geschätzt, dass Mick Schumacher bei den US-Amerikanern bleibt. Was Kevin Magnussen zu seinem Stallgefährten für 2023 sagt.

Teambesitzer Gene Haas und Teamchef Günther Steiner spüren keine Eile: Sie können in Ruhe beobachten, wie sich der Fahrermarkt für die GP-Saison 2023 entwickelt – um dann den aus ihrer Sicht besten Mann für den zweiten Platz neben dem Dänen Kevin Magnussen zu wählen.

Der Südtiroler Günter Steiner hat festgehalten: «Die Chancen, dass Mick Schumacher bleibt, stehen bei fifty-fifty.» Der Meraner hat auch betont, dass er sich ein Fahrerduo aus Kevin Magnussen und Nico Hülkenberg vorstellen könne.

Der Hintergrund ist klar: Gene Haas und Günther Steiner versprechen sich von einem routinierten Mann wie Hülkenberg regelmässigere Punktefahrten als von einem jungen Piloten. Mick Schumacher hat es in 16 Rennen nur zwei Mal in die Top-Ten geschafft, Magnussen fünf Mal, Nico Hülkenberg in seiner letzten vollen Saison 2019 gleich zehn Mal, im Jahr davor elf Mal.

Viele verpasste Gelegenheiten von Mick Schumacher 2022 gehen nicht auf sein Konto, einige Male hat der Sohn des Rekord-Weltmeisters Michael Schumacher allerdings gepatzt. Das ist bei einem jungen Piloten normal, aber Haas braucht mehr, um sich im Mittelfeld gegen Williams, Aston Martin, AlphaTauri und Alfa Romeo zu behaupten.

Kevin Magnussen hat im Rahmen des GP-Klassikers von Zandvoort klargemacht, wie er die Situation einschätzt: «Ich bin an der Entscheidungsfindung nicht beteiligt, also halte ich mich da raus. Ich kann nur sagen, dass Mick einen guten Job macht.»

Auf die Frage, was sich bei Haas verbessern müsse, antwortete der WM-Neunte von 2018: «Das ist doch klar. Ein Rennstall braucht schnelle Fahrer, die konstant Leistung bringen und punkten können, die ein Team vorwärts bringen. Letztlich ist das aber alles Entscheidung des Managements.»

Grosser Preis von Italien, Autodromo Nazionale Monza

01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:20:27,511 h
02. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +2,446 sec
03. George Russell (GB), Mercedes, +3,405
04. Carlos Sainz (E), Ferrari, +5,061
05. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, +5,380
06. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing, +6,091
07. Lando Norris (GB), McLaren, +6,207
08. Pierre Gasly (F), AlphaTauri, +6,396
09. Nyck de Vries (NL), Williams, +7,122
10. Guanyu Zhou (RC), Alfa Romeo, +7,910
11. Esteban Ocon (F), Alpine, +8,323
12. Mick Schumacher (D), Haas, +8,549
13. Valtteri Bottas (FIN), Alfa Romeo, +1 Rde
14. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri, +1 Rde
15. Nicholas Latifi (CDN), Williams, +1 Rde
16. Kevin Magnussen (DK), Haas, +1 Rde
Out
Daniel Ricciardo (AUS), McLaren, Motorschaden
Lance Stroll (CDN), Aston Martin, Energie-Rückgewinnung
Fernando Alonso (E), Alpine, Wasserverlust, Motor überhitzt
Sebastian Vettel (D), Aston Martin, Energie-Rückgewinnung

WM-Stand (nach 16 von 22 Rennen)

Fahrer
01. Verstappen 335 Punkte
02. Leclerc 219
03. Pérez 210
04. Russell 203
05. Sainz 187
06. Hamilton 168
07. Norris 88
08. Ocon 66
09. Alonso 59
10. Bottas 46
11. Gasly 22
12. Magnussen 22
13. Vettel 20
14. Ricciardo 19
15. Schumacher 12
16. Tsunoda 11
17. Zhou 6
18. Stroll 5
19. Albon 4
20. De Vries 2
21. Latifi 0
22. Nico Hülkenberg (D) 0

Konstrukteurspokal
01. Red Bull Racing 545 Punkte
02. Ferrari 406
03. Mercedes 371
04. Alpine 125
05. McLaren 107
06. Alfa Romeo 52
07. Haas 34
08. AlphaTauri 33
09. Aston Martin 25
10. Williams 6

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