MotoGP: Kündigung als Befreiungsschlag?

Budgetdeckel: Red Bull Racing einigt sich mit FIA

Von Adam Cooper
Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner

Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner

Am heutigen Freitag soll die Einigung zwischen Red Bull Racing und dem Autosport-Weltverband FIA bezüglich der Missachtung der Budgetobergrenze in der Saison 2021 bestätigt werden.

Nachdem die FIA-Richter bei der Untersuchung zur Einhaltung der Budgetobergrenze in der Saison 2021 zum Schluss gekommen waren, dass Red Bull Racing mehr als reglementarisch erlaubt ausgegeben hat, wurde in Austin über das Strafmass verhandelt. Die Gespräche darüber wurden auf Eis gelegt, nachdem die tragische Nachricht vom Tod von Red Bull-Chef Dietrich «Didi» Mateschitz das Formel-1-Fahrerlager erreicht hatte.

In dieser Woche wurden die Verhandlungen zur geringfügigen Übertretung fortgeführt und offenbar hat sich Red Bull Racing bereit erklärt, ein «Accepted Breach Agreement» zu unterschreiben, mit dem die Übertretung der Budgetgrenze sowie die Verletzung der Vorgaben bezüglich des Prozesses vom Team anerkannt werden.

Die Strafe der FIA soll sowohl finanzielle als auch sportliche Folgen haben. Letztere beinhalten eine Reduktion der erlaubten Windkanal-Arbeiten und der Nutzung der CFD-Werkzeuge. Da das Team in diesem Jahr in Austin den Konstrukteurspokal gewinnen konnte, hat es den Regeln entsprechend ohnehin weniger Zeit als die Konkurrenz für die Aero-Tests.

Die FIA wird die Strafe wohl in vollem Umfang bekannt geben, wie es das finanzielle Reglement aus Gründen der Transparenz vorsieht. Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner wird am heutigen Freitag in Mexiko eine Pressekonferenz abhalten, um die Angelegenheit zu diskutieren.

Auch Aston Martin, das gemäss Untersuchung die Vorgaben bezüglich des Prozesses verletzt hat, soll sich mit der FIA geeinigt haben. Im Falle des Rennstalls aus Silverstone wird erwartet, dass die FIA bloss eine finanzielle Strafe ausspricht – genauso wie beim Williams-Team, das wegen der Missachtung der Deadline zur Einreichung der Dokumente im Juni eine Strafe über 25000 US-Dollars sowie die Kosten für die Erstellung der Einigung hatte hinnehmen müssen.

WM-Stand (nach 19 von 22 Rennen)

Fahrer
01. Verstappen 391 Punkte
02. Leclerc 267
03. Pérez 265
04. Russell 218
05. Sainz 202
06. Hamilton 198
07. Norris 109
08. Ocon 78
09. Alonso 71
10. Bottas 46
11. Vettel 36
12. Ricciardo 29
13. Magnussen 24
14. Gasly 23
15. Stroll 13
16. Schumacher 12
17. Tsunoda 12
18. Zhou 6
19. Albon 4
20. Latifi 2
21. De Vries 2
22. Nico Hülkenberg (D) 0

Konstrukteurspokal
01. Red Bull Racing 656 Punkte
02. Ferrari 469
03. Mercedes 416
04. Alpine 149
05. McLaren 138
06. Alfa Romeo 52
07. Aston Martin 49
08. Haas 36
09. AlphaTauri 35
10. Williams 8

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