Nico Hülkenberg für Mick Schumacher: «Das wird hart»
Mit 35 Jahren kehrt der Deutsche Nico Hülkenberg als Grand-Prix-Stammfahrer zurück, im Haas-Rennstall und anstelle seines Landsmannes Mick Schumacher. Nico testet schon am 22. November.
Am vergangenen Wochenende fand in Kuala Lumpur das große MotoGP-Saisonstartevent statt. SPEEDWEEK.com-Autor Adam Wheeler mit einer Bewertung der visuell opulenten Eröffnungsveranstaltung.
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Eigentlich ist das gar keine Rückkehr, denn Nico Hülkenberg war nie so richtig weg: Ende 2019 fand der Emmericher in der Formel 1 keinen Arbeitgeber mehr für die volle Saison, 2020 sprang er bei Racing Point für Sergio Pérez und Lance Stroll ein, als der Mexikaner und der Kanadier wegen Corona nicht einsatzfähig waren. 2022 das Gleiche beim inzwischen in Aston Martin umbenannten Rennstall aus Silverstone, dieses Mal als Reservist für Sebastian Vettel.
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Und nun das: Der US-amerikanische Werkzeugmaschinen-Hersteller Gene Haas und Teamchef Günther Steiner haben sich für Erfahrung statt Entwicklung entschieden, für den 35-jährigen Nico Hülkenberg und gegen den 23-jährigen Mick Schumacher. Hülkenberg war in dieser Saison 2022 Stammgast im Fahrerlager als GP-Experte für die Kollegen von ServusTV. Im Fahrerlager des Yas Marina Circuit sagt der Le Mans-Sieger von 2015: "Klar fühlt es sich gut an, wieder zurück zu sein. Ich bin glücklich."
"2023 wird wieder ein intensiveres Jahr für mich. Dritter Fahrer zu sein, das ist halt schon etwas entspannter. Da hast du diesen ganzen Leistungsdruck nicht. Aber die Pause von rund zwei Jahren hat mir auch bewiesen, dass für mich das Kapitel Formel 1 eben noch nicht beendet war." Im Sommer erhielt der WM-Siebte von 2017 deutliche Signale, dass er als Stammfahrer in die Königsklasse zurückkehren könnte. "Nach der Sommerpause ist diese Wahrscheinlichkeit Stück um Stück grösser geworden. Aber ich blieb ganz entspannt. Denn Mick hat sich gesteigert, also hat Haas ihm mehr Zeit gegeben. Daher hat alles etwas länger gedauert." Gemäss Haas-Teamchef Günther Steiner ist das Abkommen mit dem 181-fachen GP-Teilnehmer Hülkenberg am 16. November unterzeichnet worden. Nico war hin- und hergerissen: "Ich war in den vergangenen zwei Monaten zwar recht optimistisch. Aber ich war mir natürlich auch nicht sicher, ob alles klappen würde. Und letztlich ist es ja auch erst vor wenigen Tagen eingetütet worden." Der vierfache Formel-1-Champion Sebastian Vettel sagt vor seinem letzten Grand Prix: "Das Ganze tut mir weh für Mick, weil jeder weiss, dass wir uns nahestehen. Aber auf der anderen Seite freue ich mich für Nico, dass er wieder in der Startaufstellung stehen wird, denn er ist einer jener Fahrer, die immer Potenzial bewiesen haben. Vielleicht war er einfach nicht immer zur richtigen Zeit im richtigen Auto." An diesem 20. November kommentiert Nico Hülkenberg nochmals das Geschehen für ServusTV, am 22. November fängt ein anderes Kapitel an: Dann sitzt er im Haas-Rennwagen. "Das wird hart", sagt er über den kommenden Test, im Wissen, dass das beste körperliche Training zum Formel-1-Fahren eben Formel-1-Fahren ist. "Aber ich werde es überleben."
Am vergangenen Wochenende fand in Kuala Lumpur das große MotoGP-Saisonstartevent statt. SPEEDWEEK.com-Autor Adam Wheeler mit einer Bewertung der visuell opulenten Eröffnungsveranstaltung.
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01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:23,824 min 02. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing, 1:24,052 03. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:24,092 04. Carlos Sainz (E), Ferrari, 1:24,242 05. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, 1:24,508 06. George Russell (GB), 1:24,511 07. Lando Norris (GB), McLaren, 1:24,769 08. Esteban Ocon (F), Alpine, 1:24,830 09. Sebastian Vettel (D), Aston Martin, 1:24,961 10. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren, 1:25,045 11. Fernando Alonso (E), Alpine, 1:24,096 12. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri, 1:24,219 13. Mick Schumacher (D), Haas, 1:24,225 14. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:24,359 15. Guanyu Zhou (RC), Alfa Romeo, 1:25,408 16. Kevin Magnussen (DK), Haas, 1:25,834 17. Pierre Gasly (F), AlphaTauri, 1:25,859 18. Valtteri Bottas (FIN), Alfa Romeo, 1:25,892 19. Alex Albon (T), Williams, 1:26,028 20. Nicholas Latifi (CDN), Williams, 1:26,054
WM-Stand (nach 21 von 22 Rennen) Fahrer 01. Verstappen 429 Punkte 02. Leclerc 290 03. Pérez 290 04. Russell 265 05. Hamilton 240 06. Sainz 234 07. Norris 113 08. Ocon 86 09. Alonso 81 10. Bottas 49 11. Vettel 36 12. Ricciardo 35 13. Magnussen 25 14. Gasly 23 15. Stroll 14 16. Schumacher 12 17. Tsunoda 12 18. Zhou 6 19. Albon 4 20. Latifi 2 21. De Vries 2 22. Nico Hülkenberg (D) 0 Konstrukteurspokal 01. Red Bull Racing 719 Punkte 02. Ferrari 524 03. Mercedes 505 04. Alpine 167 05. McLaren 148 06. Alfa Romeo 55 07. Aston Martin 50 08. Haas 37 09. AlphaTauri 35 10. Williams 8
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