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Carlos Sainz (Ferrari): Rüffel der FIA – wegen Dakar

Von Mathias Brunner
Carlos Sainz und Carlos Sainz

Carlos Sainz und Carlos Sainz

​Ferrari-Fahrer Carlos Sainz ist nach Saudi-Arabien gereist, um vor Ort zu verfolgen, wie es seinem Vater, Rallye- und Dakar-Star Carlos Sainz senior, läuft. Dabei hat der Formel-1-Pilot Unmut erzeugt.

GP-Sieger Carlos Sainz (28) hat einige Tage Formel-1-Ferien genutzt, um nach Saudi-Arabien zu fliegen. Dort verfolgt der WM-Fünfte von 2022, wie sich sein Vater gleichen Namens schlägt. Der 28-Jährige Sainz junior hat dabei aber ein Foul begangen.

Auf Videobildern war zu sehen, wie der junge Sainz dabei steht, als sein Vater an der linken Hinterachse seines Dakar-Audi arbeitet. Als der zweifache Rallye-Weltmeister Sainz wieder einstieg, um weiterzufahren, war zu sehen, wie sein Sohn ihm hilft, die Tür zu schliessen. Wird das Reglement streng ausgelegt, dann entspricht das fremder Hilfe, das kann mit Ausschluss des Wettbewerbers enden.

Die Regelhüter des Autosport-Weltverbands FIA leiteten eine Untersuchung ein, handelten aber mit Augenmass – keine Strafe.

Die Kommissare erklärten dazu: «Das Türschliessen ging nicht auf Initiative von Team oder Fahrer aus. Daher können wir das nicht als Verletzung des Reglements betrachten. Wir müssen allerdings festhalten, dass alle Mitglieder der Motorsport-Gemeinschaft so auftreten sollten, dass keine Zweifel auftreten. Ganz besonders obliegt es wohlbekannten Motorsportlern, dass sie sich jederzeit reglementkonform und vorbildlich verhalten.»

Im Reglement ist verankert, dass sich Team-Personal dem Teilnehmer während einer Etappe nur bis auf 1000 Meter Entfernung nähern darf. So soll verhindert werden, dass mit Taten und Worten geholfen wird, wenn ein Wettbewerber in Schwierigkeiten steckt.

Carlos Sainz verlor beim entsprechenden Zwischenfall eine halbe Stunde Zeit und die Führung der Dakar. Der 60-jährige Sainz liegt inzwischen auf dem vierten Zwischenrang, hinter Nasser Al-Attiyah, Stéphane Peterhansel und Yazeed Al-Raihi.

Formel 1 2023

Präsentationen
11. Februar: AlphaTauri in New York (nur Lackierung)
13. Februar: Aston Martin in Silverstone
14. Februar: Ferrari in Maranello
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Wintertests
23. bis 25. Februar: Bahrain International Circuit

Formel-1-WM-Kalender
05.03. Bahrain-GP, Bahrain International Circuit, Sakhir
19.03. Saudi-Arabien-GP, Jeddah Corniche Circuit, Dschidda
02.04. Australien-GP, Albert Park Circuit, Melbourne
30.04. Aserbaidschan-GP, Baku City Circuit, Baku *
07.05. Miami-GP, Miami International Autodrome, Miami
21.05. Emilia Romagna-GP, Autodromo Enzo e Dino Ferrari, Imola
28.05. Monaco-GP, Circuit de Monaco, Monte Carlo
04.06. Spanien-GP, Circuit de Barcelona-Catalunya, Montmeló
18.06. Kanada-GP, Circuit Gilles Villeneuve, Montreal
02.07. Österreich-GP, Red Bull Ring, Spielberg *
09.07. Grossbritannien-GP, Silverstone Circuit, Silverstone
23.07. Ungarn-GP, Hungaroring, Budapest
30.07. Belgien-GP, Circuit de Spa-Francorchamps, Spa *
27.08. Niederlande-GP, Circuit Zandvoort, Zandvoort
03.09. Italien-GP, Autodromo Nazionale di Monza, Monza
17.09. Singapur-GP, Marina Bay Street Circuit, Singapur
24.09. Japan-GP, Suzuka International Racing Course, Suzuka
08.10. Katar-GP, Losail International Circuit, Doha *
22.10. Austin-GP, Circuit of the Americas, Austin *
29.10. Mexiko-GP, Autódromo Hermann Rodríguez, Mexiko-Stadt
05.11. Brasilien-GP, Autódromo José Carlos Pace, Interlagos *
18.11. Las Vegas-GP, Las Vegas Street Circuit, Las Vegas
26.11. Abu Dhabi-GP, Yas Marina Circuit, Yas Island

* Sprint-Format

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