Die Formel-1-Weltmeister Jenson Button und Jacques Villeneuve haben sich bereits zur Saison-Halbzeit kritisch zu den WM-Chancen von Max Verstappen geäussert. Gleichzeitig verweisen sie auf sein Talent.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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97 WM-Zähler beträgt der Rückstand von Formel-1-Champion Max Verstappen auf WM-Leader Oscar Piastri, und auch die Lücke zu Lando Norris fällt mit 88 Punkten sehr gross aus. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Titelverteidiger seinen fünften WM-Triumph in Folge feiern wird, ist entsprechend klein.
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Bereits zur Saison-Halbzeit war der Abstand zur Spitze mit 69 Punkten so gross, dass die meisten GP-Beobachter zum Schluss kamen: Verstappen wird seinen Titel in diesem Jahr nicht verteidigen können. Zu gross sind die Leistungsunterschiede zwischen dem Red Bull Racing-Renner und dem Dienstwagen der McLaren-Stars Piastri und Norris. Jenson Button erklärte etwa im Gespräch mit "Formula1.com": "Ich denke, dass es wirklich schwierig für Max ist, denn wenn er auch nur ein schlechtes Rennen wie in Österreich hat, verliert er viele Punkte, die schwer aufzuholen sind in einem Auto, das nicht so gut wie der McLaren ist." Wir erinnern uns: Auf dem Red Bull Ring fiel der vierfache Champion nach einer unverschuldeten Kollision mit Kimi Antonelli aus.
"Man muss sagen, dass es derzeit ein Zweikampf ist", kommt der Champion von 2009 zum Schluss. Gleichzeitig betont der Brite aber auch: "Aber Max hat sich seit einigen Jahren durchgesetzt, und was er mit diesem Auto leistet, ist einfach unglaublich."
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Mit Blick auf Verstappens Teamkollegen, die nicht an die Leistungen des 65-fachen GP-Siegers herankommen konnten, ergänzt er: "Wenn man so viele Fahrer in das gleiche Auto setzt und sie nicht annähernd an ihn herankommen, beweist das, was für ein Talent er ist und was er mit einem schwierigen Auto leisten kann."
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Auch Jacques Villeneuve betont: "Max wird immer um Siege und Punkte kämpfen, aber die WM zu verteidigen, wird wohl eher zu hart für ihn werden. Man kann nicht die ganze Zeit am Limit fahren – das geht nicht immer gut. Es sei denn, die beiden McLaren-Jungs vermasseln es und kämpfen so hart gegeneinander, wie etwa in Kanada oder Österreich."
Ungarn-GP, Hungaroring 01. Lando Norris (GB), McLaren, 1:35:21,231 h 02. Oscar Piastri (AUS), McLaren, +0,698 sec 03. George Russell (GB), Mercedes, +21,916 04. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +42,560 05. Fernando Alonso (E), Aston Martin, +59,040 06. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, +1:06,169 min 07. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, +1:08,174 08. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, +1:09,451 09. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, +1:12,645 10. Kimi Antonelli (I), Mercedes, +1 Runde 11. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, +1 12. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, +1 13. Nico Hülkenberg (D), Sauber, +1 14. Carlos Sainz (E), Williams, +1 15. Alex Albon (T), Williams, +1 16. Esteban Ocon (F), Haas, +1 17. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, +1 18. Franco Colapinto (RA), Alpine, +1 19. Pierre Gasly (F), Alpine, +1 Out Oliver Bearman (GB), Haas, Unterboden beschädigt
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WM-Stand (nach 14 von 24 Grands Prix und 3 von 6 Sprints) Fahrer 01. Piastri 284 Punkte 02. Norris 275 03. Verstappen 187 04. Russell 172 05. Leclerc 151 06. Hamilton 109 07. Antonelli 64 08. Albon 54 09. Hülkenberg 37 10. Ocon 27 11. Alonso 26 12. Stroll 26 13. Hadjar 22 14. Gasly 20 15. Lawson 20 16. Sainz 16 17. Bortoleto 14 18. Tsunoda 10 19. Bearman 8 20. Colapinto 0 21. Doohan 0 Konstrukteurspokal 01. McLaren 559 Punkte 02. Ferrari 260 03. Mercedes 236 04. Red Bull Racing 194 05. Williams 70 06. Aston Martin 52 07. Sauber 51 08. Racing Bulls 45 09. Haas 35 10. Alpine 20
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