Vor wenigen Wochen hat Laurent Mekies den Job des Red Bull Racing-Teamchefs übernommen. Die Herausforderung ist gross, wie der Franzose betont. Denn die Erwartungen an das Top-Team sind hoch.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Nach dem Rennwochenende auf dem Silverstone Circuit musste Christian Horner seinen Posten als Red Bull Racing-Teamchef abgeben. Als Nachfolger des jahrzehntelangen Teamprinzipals wurde gleich Laurent Mekies präsentiert, der bis zu diesem Zeitpunkt die Geschicke des Schwesternteams Visa CashApp Racing Bulls gelenkt hatte.
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Der Franzose erlebte ein gutes erstes Rennwochenende in Belgien. Auf dem Circuit de Spa-Francorchamps sammelte Max Verstappen 20 WM-Zähler und sorgte damit für die dritterfolgreichste WM-Runde in diesem Jahr. Nur in Japan und Italien war die Punkteausbeute mit 25 bzw. 26 Punkten noch grösser. Beim jüngsten Rennen in Ungarn folgte dann ein bescheidener Auftritt, mit Platz 9 schaffte es der Titelverteidiger noch, zwei frische Punkte zu holen. Sein Teamkollege Yuki Tsunoda ging wie schon in den sechs vorangegangenen Rennwochenenden leer aus. Die Frage, mit welchen Gedanken und Gefühlen sich der neue Mann an der Spitze von Red Bull Racing in die Sommerpause verabschiedet, wurde Mekies natürlich gestellt. Und er erklärte: "Vor uns liegt eine grosse Herausforderung, und das unterschätzen wir nicht. Als Top-Team hast du das Ziel, zu gewinnen. Das ist wohl der grösste Unterschied zu einem Mittelfeldteam, dass sich an jedem Wochenende eine Frage stellt – hat man gewonnen oder nicht? Das bestimmt die Erwartungen von allen." "Ausserdem bestimmt es, wie stark man sich in jedem einzelnen Bereich einsetzen muss, um konkurrenzfähig zu sein. Wir geniessen diese Herausforderung, Red Bull Racing geniesst das. Wenn man ins Werk geht, dann sieht man Leute, die nur zum Siegen da sind, diesbezüglich sind die Gefühle sehr stark", berichtet der Ingenieur.
"Natürlich ist in diesem Sport das Durchhaltevermögen auch wichtig. Und es gibt Wochenenden wie dieses, an denen man das Gefühl hat, dass die Welt nicht so läuft, wie man es gerne hätte", räumte Mekies daraufhin ein, und verwies im gleichen Atemzug aber auch auf die vielen Talente und die grosse Erfahrung im Team. "Abseits des Trubels an der Rennstrecke wissen wir, dass wir an solchen Wochenenden viel lernen und vorankommen."
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Die Herausforderung sei gross, aber nicht überwältigend, stellte der 48-Jährige klar. "Wir kennen diese Situation nur allzu gut. Und ich bin sicher, dass genau das der Treibstoff für unser Team ist, um künftige Erfolge einzufahren."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Ungarn-GP, Hungaroring
01. Lando Norris (GB), McLaren, 1:35:21,231 h 02. Oscar Piastri (AUS), McLaren, +0,698 sec 03. George Russell (GB), Mercedes, +21,916 04. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +42,560 05. Fernando Alonso (E), Aston Martin, +59,040 06. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, +1:06,169 min 07. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, +1:08,174 08. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, +1:09,451 09. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, +1:12,645 10. Kimi Antonelli (I), Mercedes, +1 Runde 11. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, +1 12. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, +1 13. Nico Hülkenberg (D), Sauber, +1 14. Carlos Sainz (E), Williams, +1 15. Alex Albon (T), Williams, +1 16. Esteban Ocon (F), Haas, +1 17. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, +1 18. Franco Colapinto (RA), Alpine, +1 19. Pierre Gasly (F), Alpine, +1 Out Oliver Bearman (GB), Haas, Unterboden beschädigt WM-Stand (nach 14 von 24 Grands Prix und 3 von 6 Sprints)
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Fahrer 01. Piastri 284 Punkte 02. Norris 275 03. Verstappen 187 04. Russell 172 05. Leclerc 151 06. Hamilton 109 07. Antonelli 64 08. Albon 54 09. Hülkenberg 37 10. Ocon 27 11. Alonso 26 12. Stroll 26 13. Hadjar 22 14. Gasly 20 15. Lawson 20 16. Sainz 16 17. Bortoleto 14 18. Tsunoda 10 19. Bearman 8 20. Colapinto 0 21. Doohan 0 Konstrukteurspokal 01. McLaren 559 Punkte 02. Ferrari 260 03. Mercedes 236 04. Red Bull Racing 194 05. Williams 70 06. Aston Martin 52 07. Sauber 51 08. Racing Bulls 45 09. Haas 35 10. Alpine 20
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