Ralf Schumacher: Hamilton im Ferrari? Geduld am Ende
Lewis Hamilton hat sich mit dem Fahrfehler in den Niederlanden keinen Gefallen getan: Unfall, Nullrunde. GP-Sieger Ralf Schumacher glaubt, dass die Geduld mit dem Ferrari-Superstar langsam endet.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Die treuen und tapferen Tifosi haben am Mittwoch in Mailand vor dem Monza-GP den Ferrari-Stars Lewis Hamilton und Charles Leclerc zugejubelt. Die Ferrari-Fans haben den Glauben an ihren Rennstall nicht verloren, auch wenn sie besonders von Hamilton auf eine harte Probe gestellt werden.
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Der 40-jährige Engländer ist nun 15 Mal ohne GP-Podestplatz geblieben, kein Fahrer in Rot hat eine längere Durststrecke hinnehmen müssen, was den Platz dem Siegerpodest nach einem Grand Prix angeht. Ralf Schumacher ist mit Hamilton streng ins Gericht gegangen nach dem Niederlande-GP. Der 50-jährige Deutsche (6 GP-Siege, 2001 und 2002 WM-Vierter) fasste knallhart zusammen: "Das war Niveau Volksschule."
Wo steht der siebenfache Formel-1-Champion Hamilton vor dem Heimrennen in Monza?
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Der 180-fache GP-Teilnehmer Schumacher findet: "Die Geduld mit Hamilton ist zu Ende. Wir sprechen hier von Ferrari, wir sprechen von Italien, das ist Emotion pur. Und es ist letztlich egal, um wen es sich am Lenkrad handelt, da kommt eben Kritik, wenn’s nicht läuft." "Das ist eine neue Situation für Hamilton, weil man bei Mercedes immer hinter ihm stand, und weil in Grossbritannien Kritik an britischen Fahrern wenn überhaupt ohnehin sehr gemässigt ausfällt." "Der Speed in Zandvoort war da, Hamilton fuhr über weite Strecken auf dem Niveau von Leclerc, aber dann kam dieser Fehler, der einem siebenfachen Weltmeister einfach nicht passieren darf." "Wenn das so weitergehen sollte, dann wird das schwer für Hamilton bei Ferrari. Weil das Salär und die Erwartungshaltung beide sehr hoch sind. Auf Dauer wird das, wenn das so bleibt, nicht funktionieren. Auch für ihn nicht." "Ich glaube, Hamilton muss sich noch mehr auf Ferrari und den Wagen einlassen, weil es sich hier um ein Rennauto handelt, das auf den Fahrstil von Charles Leclerc massgeschneidert ist, da muss sich Hamilton besser anpassen." "Ich hatte das im Winter vermutet, und genauso ist es gekommen – die italienischen Medien kennen bei enttäuschenden Leistungen kein Pardon. Ganz sicher ist diese Lage auch für ihn ganz schwer, das tut ihm weh, und das ist nachvollziehbar; es ist nicht leicht, mit so viel Kritik umzugehen."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Niederlande-GP, Zandvoort Circuit
01. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:38:29,849 h 02. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, +1,271 03. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, +3,233 04. George Russell (GB), Mercedes, +5,654 05. Alex Albon (T), Williams, +6,327 06. Oliver Bearman (GB), Haas, +9,044 07. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, +9,497 08. Fernando Alonso (E), Aston Martin, +11,709 09. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, +13,597 10. Esteban Ocon (F), Haas, +14,063 11. Franco Colapinto (RA), Alpine, +14,511 12. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, +17,063 13. Carlos Sainz (E), Williams, +17,376 14. Nico Hülkenberg (D), Sauber, +19,725 15. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, +21,565 16. Kimi Antonelli (I), Mercedes, +22,029 17. Pierre Gasly (F), Alpine, +23,629 18. Lando Norris (GB), McLaren +8 Runden * Out * wegen Motorschadens ausgeschieden, aber aufgrund der zurückgelegten Distanz gewertet Charles Leclerc (MC), Ferrari, Kollision mit Antonelli Lewis Hamilton (GB), Ferrari, Unfall WM-Stand (nach 15 von 24 Grands Prix und 3 von 6 Sprints)
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Fahrer 01. Piastri 309 Punkte 02. Norris 275 03. Verstappen 205 04. Russell 184 05. Leclerc 151 06. Hamilton 109 07. Antonelli 64 08. Albon 64 09. Hülkenberg 37 10. Hadjar 37 11. Stroll 32 12. Alonso 30 13. Ocon 28 14. Gasly 20 15. Lawson 20 16. Bearman 16 17. Sainz 16 18. Bortoleto 14 19. Tsunoda 12 20. Colapinto 0 21. Doohan 0 Konstrukteurspokal 01. McLaren 584 Punkte 02. Ferrari 260 03. Mercedes 248 04. Red Bull Racing 214 05. Williams 80 06. Aston Martin 62 07. Racing Bulls 60 08. Sauber 51 09. Haas 44 10. Alpine 20
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