Hitze in Singapur: F1-Stars müssen sich entscheiden
Die Formel-1-Verantwortlichen haben in Singapur erstmals eine Hitzewarnung für den Grand Prix ausgesprochen. Die GP-Piloten dürfen dennoch selbst entscheiden, ob sie eine Kühlweste tragen wollen.
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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Wie sehr die Formel-1-Fahrer bei hohen Temperaturen gefordert werden, zeigte sich im Katar-GP von 2023. Damals wurde es im Cockpit so heiss, dass mehrere GP-Stars nach dem Rennen gesundheitliche Probleme bekundeten.
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Der damalige Williams-Pilot Logan Sargeant, der zuvor in Singapur offenbart hatte, dass er auf darauf verzichte, im Cockpit ein Trinksystem in Anspruch zu nehmen, musste vorzeitig aufgeben. Er schaffte es nur mit Hilfe seiner Mechaniker aus dem Auto. Auch Mercedes-Pilot George Russell offenbarte nach dem Fallen der Zielflagge, dass er kurz davor gewesen war, aufzugeben. Die FIA-Verantwortlichen handelten und liessen sich Ideen präsentieren, um in Hitzerennen die Gesundheit der Piloten zu garantieren. Zusammen mit den Teams einigte man sich auf ein gemeinsames Vorgehen, und die Regeln sehen vor, dass die zusätzlichen Kühlungsmassnahmen zum Zug kommen, wenn die FIA vor dem Rennwochenende eine Hitzewarnung ausspricht.
Das ist nun zum ersten Mal in der Geschichte der Formel 1 passiert, denn in einigen Sessions wird gemäss Prognose die kritische Grenze von 31 Grad Celsius Aussentemperatur überschritten. Deshalb müssen die Teams nun dafür sorgen, dass alle Fahrer eine Vorrichtung an Bord haben, die den Einsatz von Kühlwesten möglich macht.
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Ob die Fahrer Kühlwesten tragen werden, entscheiden sie selbst. Wer sich gegen den Einsatz des Systems entscheidet, bei dem die Körper durch ein an speziellen Shirts angebrachtes Schlauchsystem, durch das Kühlflüssigkeit fliesst, abgekühlt werden, der muss den Regeln entsprechend ein halbes Kilo Zusatzgewicht an Bord haben.
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Lewis Hamilton sagte dazu: "Ich habe das System noch nie eingesetzt, aber ich werde es ausprobieren. Es ist ziemlich unbequem, es juckt ziemlich stark. Deshalb bin ich mir nicht sicher, ob ich mit einem juckenden Oberteil fahren möchte."
Aserbaidschan-GP, Baku City Circuit 01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:33:26,408 h 02. George Russell (GB), Mercedes, +14,609 sec 03. Carlos Sainz (E), Williams, +19,199 04. Kimi Antonelli (I), Mercedes, +21,760 05. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, +33,290 06. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, +33,808 07. Lando Norris (GB), McLaren, +34,227 08. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, +36,310 09. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +36,774 10. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, +38,982 11. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, +67,606 12. Oliver Bearman (GB), Haas, +68,262 13. Alex Albon (T), Williams, +72,870 14. Esteban Ocon (F), Haas, +77,580 15. Fernando Alonso (E), Aston Martin, +78,707 16. Nico Hülkenberg (D), Sauber, +80,237 17. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, +96,392 18. Franco Colapinto (RA), Alpine, +1 Runde 19. Pierre Gasly (F), Alpine, +1 Runde Out Oscar Piastri (AUS), McLaren, Unfall
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WM-Stand (nach 17 von 24 Grands Prix und 3 von 6 Sprints) Fahrer 01. Piastri 324 Punkte 02. Norris 299 03. Verstappen 255 04. Russell 212 05. Leclerc 165 06. Hamilton 121 07. Antonelli 78 08. Albon 70 09. Hadjar 39 10. Hülkenberg 37 11. Stroll 32 12. Sainz 31 13. Lawson 30 14. Alonso 30 15. Ocon 28 16. Gasly 20 17. Tsunoda 20 18. Bortoleto 18 19. Bearman 16 20. Colapinto 0 21. Doohan 0 Konstrukteurspokal 01. McLaren 623 Punkte 02. Mercedes 290 03. Ferrari 286 04. Red Bull Racing 272 05. Williams 101 06. Racing Bulls 72 07. Aston Martin 62 08. Sauber 55 09. Haas 44 10. Alpine 20
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