Audi-Erfolgsrezept: Vom Rückschlag zum Fortschritt
Audi wird 2026 in die Formel 1 einsteigen. In wenigen Jahren will das Team des deutschen Autobauers um die WM kämpfen. Teamchef Jonathan Wheatley erklärt, wie seine Mannschaft das anstellen will.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Audi ist einer der Formel-1-Neueinsteiger, die im nächsten Jahr um WM-Punkte kämpfen wollen. Im Gegensatz zu Cadillac, das als elftes Team das WM-Feld erweitern wird, spannen die Deutschen mit dem bisherigen Sauber-Team aus Hinwil zusammen. Der Motor kommt aus Neuburg an der Donau, das Chassis wird in Hinwil gefertigt. Auch werden die Renneinsätze im Schweizer Formel-1-Werk geplant. Für das Audi-Werksteam werden wie schon in diesem Jahr Formel-1-Routinier Nico Hülkenberg und sein junger Teamkollege Gabriel Bortoleto auf Punktejagd gehen.
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Teamchef Jonathan Wheatley weiss, dass seine Mannschaft hohe Erwartungen erfüllen muss. Denn die Vorgabe ist klar: Ab 2030 soll das Werksteam der Marke mit den vier Ringen um den WM-Titel mitkämpfen. Wie das gehen soll, erklärt der Brite, der zuvor als Sportchef seinen Teil zum Erfolg des Red Bull Racing Teams beigetragen hat, folgendermassen: "Meisterteams entstehen nicht durch Magie – sie entstehen durch Menschen, die an sich und aneinander glauben, die an den Prozess und das gemeinsame Ziel glauben."
Deshalb steht auch die Mannschaft im Zentrum. "Bei dieser Reise geht es nicht nur um das Ziel, sondern auch darum, mit den Menschen in Kontakt zu treten, die jeden Schritt möglich machen. Es geht um die richtige Einstellung, Fokus, Belastbarkeit und Selbstvertrauen ohne Selbstzufriedenheit", betont der Teamchef. Und er warnt: "Wir werden Rückschlägen begegnen, doch jeder wird eine Lernerfahrung sein, die uns stärker macht."
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"Es entsteht eine Kultur des Vertrauens und der Widerstandsfähigkeit – ein Team, das befähigt ist, Grenzen zu verschieben, mutig zu sein, zu lernen und sich jeden Tag weiterzuentwickeln", ist sich Wheatley sicher.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Das ist auch nötig, denn die Ziele sind ehrgeizig – nicht nur mit Blick auf die WM. Der Teamchef stellt klar: "Bei unserem Projekt geht es um mehr als nur den Aufbau eines Teams. Es geht darum, die Zukunft der Formel 1 zu gestalten. Mit Talenten, visionären Partnern und der Transformation der Marke Audi. Wir trauen uns, neu zu definieren, was ein Rennteam sein kann."
Formel-1-Kalender 2026: 26.-30. Januar – Test 1, Barcelona 11.-13. Februar – Test 2, Bahrain 18.-20. Februar – Test 3, Bahrain 06.-08. März – Australien, Melbourne 13.-15. März – China, Shanghai 27.-29. März – Japan, Suzuka 10.-12. April – Bahrain, Sakhir 17.-19. April – Saudi-Arabien, Jeddah 01.-03. Mai – USA, Miami 22.-24. Mai – Kanada, Montreal 05.-07. Juni – Monaco, Monaco 12.-14. Juni – Spanien, Barcelona-Catalunya 26.-28. Juni – Österreich, Spielberg 03.-05. Juli – Vereinigtes Königreich, Silverstone 17.-19. Juli – Belgien, Spa-Francorchamps 24.-26. Juli – Ungarn, Budapest 21.-23. August – Niederlande, Zandvoort 04.-06. September – Italien, Monza 11.-13. September – Spanien, Madrid (unter Vorbehalt) 24.-26. September – Aserbaidschan, Baku 09.-11. Oktober – Singapur, Singapur 23.-25. Oktober – USA, Austin 30. Oktober-01. November – Mexiko, Mexiko-Stadt 06.-08. November – Brasilien, São Paulo 19.-21. November – USA, Las Vegas (Ortszeit) 27.-29. November – Katar, Lusail 04.-06. Dezember – Abu Dhabi, Yas Marina
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