Toto Wolff: «Kein Grund zur Sorge»

Von Petra Wiesmayer
Formel 1
Toto Wolff bleibt zuversichtlich

Toto Wolff bleibt zuversichtlich

Mercedes Motorsport-Chef Toto Wolff sieht trotz der Reifenprobleme am Nürburgring keinen Grund, sich übermäßig Sorgen zu machen.

In sechs der neun Formel-1-Rennen der Saison 2013 stand ein Mercedes auf der Pole Position – die anderen drei Male Sebastian Vettel – aber erst in Monaco reichte es für Nico Rosberg zum ersten Mal auch zum Sieg. Zwei Rennen später, beim Grand Prix von Großbritannien, stand der Deutsche wieder ganz oben auf dem Podium. Das Team schien die Probleme des Reifenfressenden F1 W04 endlich in den Griff bekommen zu haben.

Nachdem der kleine Trick, die Hinterreifen «umgekehrt» zu montieren, den rechten auf die linke Seite und den linken auf die rechte, beim Rennen in Deutschland verboten wurde, kam für das Team aus Brackley jedoch das böse Erwachen. Pole-Mann Lewis Hamilton wurde am Ende nur Fünfter, Nico Rosberg landete auf Rang neun. Das alte Problem, dass die Walzen zu schnell überhitzen war wieder da und die Silberpfeile waren «wieder nirgendwo», wie Rosberg anschließend analysierte.

«Deutschland war keine sehr große Enttäuschung, es war nur enttäuschend», erklärte Toto Wolff jetzt gegenüber Autosport. «Es ist nicht schön, ein Auto zu sehen, das sieben Tage zuvor gewann und dann nicht mehr in der gleichen Weise l'uft. Eines, das von einem Spitzenauto ins Mittelfeld zurück fällt. Aber wir wissen, dass das Auto schnell ist. Ein Auto verschlechtert sich nicht innerhalb von sieben Tagen», so der Mercedes Motorsport-Chef.

Natürlich habe das Team viel Arbeit vor sich, weiß der Österreicher, die Tatsache, dass das Auto immer noch schnell sei, auch wenn man bei heißen Temperaturen nicht das Beste aus den Reifen herausholen kann, würde aber zeigen, dass man das Problem durch harte Arbeit in den Griff bekommen könne. «Wir müssen unsere Köpfe zusammenstecken und ich glaube, dass wir recht intelligente Leute haben und die Probleme lösen können.»

Wolff und sein Team hatten gehofft, dass sie trotz des Ausschlusses vom Young Driver Test in Silverstone nächste Woche doch einen Tag die neuen Reifen für Ungarn testen könnten. So, wie es aussieht, wird das aber nicht erlaubt. Die Strafe für den heimlichen Test mit Pirelli nach dem Grand Prix von Spanien bleibt in Kraft, auch wenn die Art des Test vom 17. bis 19. Juli mittlerweile etwas geändert wurde.

Sein Team würde den Nachteil, nicht testen zu können, akzeptieren, sagte Wolff, betonte aber, dass die Mercedes-Ingenieure die Zeit nutzen würden, um an Lösungen zu arbeiten. «Natürlich ist es ein Nachteil, wenn man nicht testen kann, aber wir wussten, wo wir standen und müssen jetzt das Bestmögliche daraus machen. Zumindest haben wir drei Tage, in denen wir nachdenken können.»

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