Marc Surer warnt: «Vorsicht vor Ferrari und Alonso!»
Der zweifache Weltmeister Fernando Alonso übt sich auf dem Hungaroring im gepflegten Untertreiben. So ganz nimmt ihm das Sky-TV-Experte Marc Surer nicht ab.
Seit 26. Januar laufen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya die Formel-1-Wintertests. Fans auf den Tribünen? Pustekuchen. Medien entlang der Bahn? Unerwünscht. Die Formel 1 spielt Verstecken. Wieso?
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Es war vor rund fünfzehn Jahren. Da nahm mich der heutige Sky-TV-Experte Marc Surer zur Seite und sagte: "Du weisst ja, dass ich in Spanien wohne. Pass auf, da gibt es einen Kartfahrer, der wird es noch sehr weit bringen." – "Und wie heisst der?" fragte ich. Marc: "Sein Name ist Fernando Alonso."
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Heute ist der gleiche Alonso zweifacher Formel-1-Weltmeister, und leicht könnte er fünf WM-Titel auf dem Konto haben. Etwas Pech und die schnellen Herren Hamilton, Räikkönen und Vettel standen dabei im Weg. Marc Surers hohe Meinung des Herrn Alonso hat sich zu jener Gewissheit verfestigt, die inzwischen bei den meisten anderen im Fahrerlager angekommen ist: Hand aufs Herz – können Sie sich an ein Rennen erinnern, bei welchem Fernando Alonso nicht das Optimale aus Auto und Situation herausgeholt hat? Marc warnt: "Im Renntrimm sind die Ferrari gar nicht schlecht, wenn man sich die Dauerläufe unter die Lupe nimmt. Da ist der Abstand auf die Spitze gar nicht mal so gross."
Besagter Alonso sieht das anders: "Wir haben heute eine Ahnung davon erhalten, welche Reihenfolge wir am Sonntag erleben werden. Mehr als auf jeder anderen Strecke müssen wir von möglichst weit vorne ins Rennen gehen. Ich kann mir sogar vorstellen, dass einige ihre Leistungsfähigkeit im Rennen kompromittieren, nur um im Qualifying weiter vorne zu stehen."
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Im kleineren Kreis hat Alonso die Marschrichtung vorgegeben: "Wir müssen es hier in Ungarn unbedingt schaffen, den Rückstand auf Vettel zu verringern."
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Zur Erinnerung: Alonso stand letztmals vor mehr als einem Jahr auf der Pole-Position – 2012 in Hockenheim.
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