Nico Hülkenberg: «Wollen ewige Diskussion beenden»
Um der ewigen Diskussion um die Ausritte neben die Piste zu beenden, greift die FIA auf Sensoren zurück. Force India-Pilot Nico Hülkenberg weiss: «FIA-Rennleiter Charlie Whiting ist in einer schwierigen Situation.»
Die Formel-1-Stars werden in den Kurven 4 und 11 des Hungarorings elektronisch überwacht: Wer dort mit allen vier Rädern neben der Strecke fährt, wird gemeldet und muss eine Strafe fürchten. "Wir machen das, weil wir ewig und drei Tage diese Diskussion hatten über die Strecken-Limits", erklärt Force India-Pilot Nico Hülkenberg.
Der Deutsche weiss: "FIA-Rennleiter Charlie Whiting ist da auch in einer schwierigen Situation. Die einen Fahrer wollen Nulltoleranz, die anderen wollen etwas anderes. Es geht einfach darum, die Technologie, die wir ja schon beim Startprozedere anwenden, um Frühstarts zu erkennen, nun auch dafür einzusetzen, um dieser Diskussion ein Ende zu setzen."
Und Hülkenberg verrät: "Ich wäre dafür, das man auch wirklich was macht, das dem Fahrer weh tut, also Zeit kostet, weil es dich zwingt, vom Gas zu gehen. Das wäre natürlich die beste Lösung. Doch da spielen natürlich auch Sicherheitsüberlegungen eine Rolle."
Der Le Mans-Sieger von 2015 fügt an: "Charlie hat das letzte Mal auch erwähnt, dass zwischen MotoGP und Formel 1 ein Kompromiss gefunden werden muss, denn die Streckenbetreiber wollen möglichst beide Weltmeisterschaften bei sich begrüssen. Und es wäre zu teuer, jedes Mal umzubauen. Es ist anscheinend nicht so einfach, da einen Kompromiss zu finden."
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