Max Verstappen: «Das kostete mich den dritten Platz»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Max Verstappen: «Es ist definitiv eine Überraschung, dass wir auf dieser Strecke näher an Mercedes dran sind»

Max Verstappen: «Es ist definitiv eine Überraschung, dass wir auf dieser Strecke näher an Mercedes dran sind»

Red Bull Racing-Talent Max Verstappen muss den Deutschland-GP hinter dem Mercedes-Duo und seinem Teamkollegen Daniel Ricciardo in Angriff nehmen. Nach dem Qualifying übte er sich in Selbstkritik.

Max Verstappen wusste gleich nach dem Qualifying zum zwölften WM-Lauf auf dem Hockenheimring genau, was ihn den dritten Platz gekostet hatte: «Ich habe zwischen den letzten beiden Kurven viel Zeit verloren, weil ich dort auf die grossen Kerbs geraten bin. Das waren sich 1,5 Zehntel, die ich dort liegen gelassen habe. Das kostete mich also den dritten Platz.»

Der Teenager hatte aber auch Positives zu berichten: «Es ist definitiv eine Überraschung, dass wir auf dieser Strecke näher an Mercedes dran sind und auch mit einem komfortablen Vorsprung vor Ferrari liegen. Es sieht sehr vielversprechend aus und ich hoffe, dass wir im Rennen die gleiche Fahrzeug-Balance und die gleiche Pace hinbekommen werden, die wir schon am Freitag im Renntrimm hatten. Es zeigt auch, dass wir definitiv auf einem guten Weg sind.»

Selbstbewusst erklärte der 18-jährige Niederländer: «Das Kräfteverhältnis ist klar: Vorne liegt Mercedes, dann kommt Red Bull Racing und dann Ferrari. Hier kommt man ja auch besser vorbei als in Ungern Ich hoffe, wir können hier Mercedes besser folgen und müssen uns nicht nach hinten verteidigen.»

Dass ausgerechnet Ferrari-Star Kimi Räikkönen hinter ihm startet, mit dem er sich in Ungarn ein hartes Duell geliefert und dafür viel Kritik vom Finnen eingesteckt hatte, beunruhigt den diesjährigen Barcelona-Sieger nicht: «Mal schauen, was in der ersten Kurve passiert. Ich hoffe so schnell zu sein, dass ich nicht in den Rückspiegel schauen muss.»

Trotzig fügte Verstappen an: «Ich werde an meiner Fahrweise auf jeden Fall nichts ändern, wieso sollte ich auch. Ich habe ja nichts falsch gemacht – es gab keine Strafe und ich musste mich auch nicht vor den Rennkommissaren erklären. Klar, das war am Limit und ich kann verstehen, dass andere Piloten das nicht mögen. Aber wir sind hier um Rennen zu fahren und nicht, um die Gegner durchzulassen. Ausserdem habe ich mich auch nicht über Kimi beschwert, als ich hinter ihm festhing. Und überhaupt, es macht doch gar keinen Sinn, Rennen zu fahren, wenn man seine Position nicht verteidigen darf.»

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