Das bietet Stoff für stundenlange Diskussionen unter GP-Fans: Welcher Formel-1-Rennstall geht 2026 mit der stärksten Fahrerpaarung an den Start? Die Antwort ist ziemlich knifflig.
Weiterlesen
Werbung
Konkret geht es um Loic Serra, der bei Mercedes als Fahrzeugdynamik-Leiter arbeitet. Offenbar hatte McLaren im Zuge der personellen Aufrüstung den Ingenieur davon überzeugt, in Zukunft die Seiten zu wechseln. Laut Medienberichten geht McLaren nämlich davon aus, Serra habe einen rechtsgültigen Vertrag unterschrieben.
Werbung
Werbung
Allerdings bleibt Serra bei den Silberpfeilen, und wird nach Meinung von McLaren damit vertragsbrüchig. Deshalb hat McLaren nun rechtliche Schritte gegen das Weltmeister-Team eingeleitet. Die Beteiligten halten sich bedeckt, was den Prozess betrifft und verweisen auf das laufende Verfahren. "Das Thema wird vor Gericht verhandelt. Wir wollen uns nicht dazu äußern, solange der Prozess nicht beendet ist", hieß es aus dem McLaren-Lager. Auch Mercedes äußert sich nicht weiter zu dem Verfahren. Allerdings hatte Motorsportchef Toto Wolff bestätigt, dass Serra weiterhin in Brackley arbeitet. Das macht der Ingenieur bereits seit 2010, nachdem er 2006 bei BMW-Sauber in der Formel 1 angefangen hatte.
Der jetzige Fall erinnert an einen Streit von 2014. Damals war Aerodynamik-Spezialist Dan Fallows nach einem Abstecher zu McLaren zu Red Bull Racing zurückgekehrt. Im April teilte Red Bull mit, dass Fallows, der das Team vergangenes Jahr "für kurze Zeit" verlassen hatte, nach Milton Keynes zurückgekehrt sei und "die Arbeit in seiner neuen Funktion aufgenommen hat."
Werbung
Werbung
Daraufhin meldete sich McLaren zu Wort und erklärte, Fallows hätte einen gültigen Vertrag in Woking. "Dan Fallows hat einen legal gültigen Vertrag mit McLaren und die Angelegenheit ist nun in den Händen unserer Anwälte", sagte Rennchef Eric Boullier damals.
Das bietet Stoff für stundenlange Diskussionen unter GP-Fans: Welcher Formel-1-Rennstall geht 2026 mit der stärksten Fahrerpaarung an den Start? Die Antwort ist ziemlich knifflig.
Weiterlesen
Die beiden Parteien einigten sich damals allerdings außergerichtlich. Christian Horner und Ron Dennis trafen sich unter vier Augen und kamen überein, dass Fallows bei Red Bull Racing bleiben werde und McLaren von einer Klage absieht.
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.