Ilya Mikhalchik: Fit für IDM-Siege auch ohne Test

Von Esther Babel
IDM Superbike
Dusche für Ilya Mikhalchik

Dusche für Ilya Mikhalchik

Der IDM Superbike-Meister vertreibt sich seine Zeit mit Fitness-Training, Auto-Drifts und mit allerlei Zweirädern auf der Strecke. Doch ukrainische Reisebeschränkungen machen dem BMW-Piloten das Rennfahrerleben schwer.

Wie alle anderen Piloten der IDM auch, wartet der zweifache Superbikemeister Ilya Mikhalchik vom Team EGS-alpha Racing-Van Zon-BMW auf den Startschuss in die Saison 2020. Auf den Test des Langstrecken-WM-Teams musste der Ukrainer schon verzichten. Auch sein russischer IDM-Kollege Vladimir Leonov musste in Zolder passen. Denn die aktuellen Reisebestimmungen geben ein freies Reisen noch nicht her. Auch Teamchef Werner Daemen mahnt zur Vorsicht und will nicht riskieren, dass einer seiner Piloten bei der Rückkehr in die Heimat in eine zweiwöchige Quarantäne geschickt wird.

«Es gibt Überlegungen, dass die Saison nicht vor dem Herbst beginnen wird», grübelt Mikhalchik, der sich zuhause mit seiner Test-BMW fit hält. «Millionen von Motorsportfans warten auf den Beginn der Rennsaison. Aber nicht nur die Zuschauer. Auch die Fahrer selbst verstehen nicht, wann und wo es mit den Rennen losgeht und unter welchen Umständen.»

«Es ist noch nicht klar», so der aktuelle Stand des Ukrainers. «Vorläufig. Ab August soll es mit den Rennwochenenden beginnen. Aber wie, weiß noch keiner. Mir kam bereits der Gedanke, dass die europäischen Rennen nicht vor Ende des Sommers beginnen werden und ich überhaupt nirgendwo hinfahren und teilnehmen kann. Und das wäre natürlich hart. Aber hoffentlich geht alles in Ordnung, man muss positiv denken.»

Dass er die Tests in Zolder verpasst hat, quält ihn nicht sonderlich. Seine persönliche Form stimmt. Die Kilometer auf der Rennstrecke und die entsprechenden Abstimmungsarbeiten fehlen dennoch. Er hofft, bei nächster Gelegenheit, noch Möglichkeiten für die Testarbeiten zu bekommen. «Die Saison wird bestimmt um ein Drittel kürzer», überlegt Mikhalchik. «Und zwischen den Rennen wird es nur minimale Pausen geben. Das erfordert eine besondere Strategie.»

«Im Moment liegt mein Hauptaugenmerk auf dem Training mit dem Motorrad», berichtet er. «Ich habe auch schon eine 24-Stunden-Rennsimulation erledigt. Ich bin nachts, morgens und nachmittags gefahren, wenn es heiß ist.» Heiß aufs Fahren ist der zweifache IDM-Meister auch ohne Simulation. «Ich will Rennen fahren und um Siege kämpfen, und es spielt keine Rolle, ob es neun Rennen in einer Saison gibt oder nur ein paar. Ich bin bereit und werde trotzdem um den Titel kämpfen.»

Er plant, die Erfahrungen der Neuzugänge in der Meisterschaft für sich zu nutzen. Dabei wird sicherlich das eine oder andere Mal der ehemalige MotoGP-Pilot Jonas Folger vor dem Vorderrad seiner BWM auftauchen. Auch bei der Technik will er einen Schritt nach vorne machen. «Wenn es eine sehr kurze Saison ist», so sein Plan, «werde ich sie als Tests und Training für die Saison 2021 nutzen.»

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