Fifty Höfer: «Als gäbe es in der IDM 2021 zehn Ilyas»

Von Esther Babel
Ab Assen mit dabei

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Der IDM-Superbike-Pilot wird beim Rennen in Assen erstmals mit dem neue formierten Team F73 Academy / Werk2 Racing Team by MCA an den Start gehen. Höfer konnte die Lücke im Budget erfolgreich schließen.

Das Team F73 Academy / Werk2 Racing Team by MCA hatte die Saison 2021 mit drei Fahrern geplant. Mit Jessica Langstädtler im Twin Cup, sowie Leon Langstädtler und Christof Höfer in der IDM Superbike. Doch Höfer musste zunächst direkt vom Start weg eine Zwangspause als Fahrer einlegen, da es sich kurz vor Saisonbeginn ein potenter Sponsor plötzlich doch noch anders überlegt hatte. Die zweite Hälfte der Saison 2021 will Höfer nun aber auch auf und nicht mehr nur neben der Strecke angreifen.

«Erst hatte ich eine Teilnahme auf jeden Fall für Hockenheim geplant», schildert Höfer die Entwicklung. «Das bleibt auch so. Doch die Extrameter, die ich auf der Suche nach Sponsoren gemacht habe, zahlen sich jetzt aus und das Geld kam in den letzten Tagen rein. Das Assen-Rennen ist jetzt auf jeden Fall schon mal fix. Den Rest kriegen wir jetzt auch noch hin.»

«Einer unserer aktuellen Sponsoren», verrät Höfer, «nämlich das Autohaus Erben und Erben hat extra noch was rausgemacht, damit Assen klappt. Ebenso die Firma Motorrad Rieke, mit Laurenz und dem ganzen Team der Firma, hat ihr Möglichstes getan. Darüber hinaus ist es mir gelungen, mit der Unternehmensgruppe Kirchhoff einen ehemaligen Sponsor erneut für die Sache zu begeistern. Damit sollte der zweite Teil der Saison gesichert sein.

Und Höfer wird nicht müde, sämtliche Unterstützer des Team-Projekts aufzuzählen. «Da gibt es noch Frank Hoffmann von der Firma Wunderlich GmbH und Julius Ilmberger von Ilmberger Carbon und Stefan Schmidt von der Firma MCA, die uns trotz Schwierigkeiten die Treue gehalten und finanzielle Unterstützung geleistet haben.»

Für den Einsatz bei der IDM in Assen hat Höfer letzte Woche in Misano und Rijeka noch eine extra Trainingseinheit absolviert und seit langer Zeit mal wieder seine BMW ausgeführt. Dass es in der aktuellen IDM Superbike kein leichtes Spiel werden wird, ist Höfer bewusst. «Dieses Jahr herrscht dort einfach ein krasses Niveau», weiß er. «Ich will das Rennen in erster Linie einmal genießen. Wenn es mit einem Top-15-Platz klappt, wäre ich happy. Wir sind ein junges Team und machen alles Steb by Step. Im eigenen Team zu fahren, ist irgendwie ein wahr gewordener Traum.»

Dass ein IDM-Einsatz kein Spaziergang ist, weiß sein Kollege Leon Langstädtler aus eigener Erfahrung. Er hat auf allen bisherigen Strecken seine bisherigen persönlichen Bestzeiten unterboten. «Doch vor zwei Jahren war zum Beispiel Ilya Mikhalchick in Most einer der wenigen, vielleicht noch zwei, drei andere, der regelmäßig Zeiten unter 1.35 fahren konnte. In diesem Jahr fuhren die ersten Zehn alle 1.34er-Zeiten. Da sind dieses Jahr quasi zehn Ilyas unterwegs.»

«Die Top-15 sind einfach extrem stark dieses Jahr», versichert Höfer, «da ist jetzt der Einsatz in Assen und vielleicht ein Platz unter den ersten 15 für mich einfach das Kirschlein auf der Sahne.»

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