IDM Supersport 300

Toni Erhard kooperiert mit Team Kiefer bei IDM SSP300

Von Esther Babel - 04.02.2020 11:00

Mit dem Team Kiefer holte der Sachse 2018 den Titel in der IDM Supersport 300. Nach einem Jahr beim Team Freudenberg kehr er nun wieder zum ehemaligen WM-Team zurück.

So richtig geschmeidig lief die Titelverteidigung für Toni Erhard im vergangenen Jahr der IDM Supersport 300 nicht. Nachdem er im Jahr 2018 unter der Flagge des Teams Kiefer und grossteils in Eigenregie zusammen mit seinem Vater die Saison gewuppt hatte, wechselte er für die Saison 2019 zum Team Freudenberg. Doch so ganz rund lief es für Erhard nicht und er landete am Ende in der Gesamtwertung auf dem siebten Platz.

Da will der KTM-Pilot nicht bleiben, sondern wieder zurück an die Spitze fahren. Eine Vertragsverlängerung im Team Freudenberg stand indes nicht an. «Für Toni Erhard war es letztes Jahr nicht einfach», erläutert sein ehemaliger Teamchef Carsten Freudenberg. «Er hatte im Jahr zuvor den Titel eingefahren. Doch da muss man bedenken, dass 2018 die Konkurrenz bei weitem noch nicht so war, wie letztes Jahr in der IDM Supersport 300. Das Niveau hat inzwischen enorm zugenommen. Das hat man ja auch an den Teilnehmerzahlen gesehen, da zum Teil 30 Fahrer und mehr am Start waren. Und im Jahr, als Toni Meister geworden ist, waren es teilweise nur 15 oder 18 Fahrer. Das Niveau ist ein anderes geworden.»

«Dazu kamen natürlich auch der Druck für Toni, mit der Startnummer 1 und dem Titel auf den Schultern», glaubt Freudenberg. «Damit umzugehen, ist auch nicht immer ganz einfach. Er hat seine Sache trotzdem gut gemacht. Er ist aufs Podium gefahren. Er will ja weitermachen und wir haben auch offen über alles gesprochen. Ich denke, dass er die IDM vielleicht eher wieder im kleineren Rahmen bestreiten möchte, zusammen mit seinen Eltern. Dann sehen wir, wie er sich dieses Jahr zurecht findet. Wir wünschen ihm auf jeden Fall alles Gute. Vielleicht dockt er doch noch auf eine Art und Weise bei unserer Academy an.»

Doch Erhard hart sich inzwischen neu sortiert. Er wird wieder min seiner kleinen familiären Truppe antreten und dabei vom Team Kiefer unterstützt. Ausserdem hat er unlängst in Dresden mit dem Studium der Medien-Informatik begonnen. « Dass mein Vater bei mir schraubt», schildert Erhard, «haben wir ja die ganzen Jahre so gehalten, auch im letzte Jahr. Wir machen 2020 wieder alles selber. Die KTM aus dem Jahr 2018 haben wir ja noch. Im letzten Jahr bin ich damit nur mal ein Training gefahren.»

«Im Jahr 2019 hatte ich auch wirklich viel Pech», erinnert sich Erhard. « Zwei mal hatte die Technik gestreikt. Im ersten Rennen gleich der Ausfall wegen des Schaltgestänges und in Oschersleben, als wir keine Leistung hatten und keiner wusste, warum. Und ja stimmt - in der Klasse wird hart gekämpft und manchmal geht es da vorne echt zu. Aber das macht auch Laune. Ich bin mit dem Bike oft Zeiten gefahren, die für vorne gereicht hätte. In Most lief es perfekt, da wurde ich auch gleich Zweiter.»

Große Änderungen am System wird für Erhard schwierig. Testfahrten in Spanien kennt der Nachwuchsfahrer nur vom Hörensagen und selbst Testfahrten in heimischen Gefilden gibt es nicht zum Nulltarif. « Wir warten halt, bis hier das Wetter besser wird», heißt Erhards Testplan. «Aber ich bin guter Dinge. Ich hatte ein paar Angebote für 2020. Aber wenn wir es selber machen, ist es einfach am günstigsten und wir sind genauso konkurrenzfähig.»

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