Motocross: Trauer nach tödlichem Unfall

Skoda-Doppelsieg auf Gran Canaria

Von Toni Hoffmann
Sepp Wiegand Vierter auf Gran Canaria

Sepp Wiegand Vierter auf Gran Canaria

Jan Kopecky siegt vor Andreas Mikkelsen, Sepp Wiegand/Timo Gottschalk beim Asphalt-Debüt auf einem sehr guten vierten Platz.

Andreas Mikkelsen/Ola Floene (Skoda UK Motorsport) waren am zweiten Tag des zweiten Laufes zur Intercontinental Rally Challenge schnellstes Team am zweiten Tag, verloren aber die knappe Führung an ihre Markenkollegen Jan Kopecky/Pavel Dresler. Sepp Wiegand und Co-Pilot Timo Gottschalk vom Team Skoda Auto Deutschland waren auch auf Asphalt auf Anhieb schnell: Platz vier gesamt – wie schon beim ersten Lauf auf den Azoren. Lampenfieber? Von wegen: Sepp Wiegand / Timo Gottschalk machen auch am zweiten Tag keine Fehler. Der vierte Platz bei ihrem Asphalt-Debüt bringt sie zugleich auf Rang drei in der IRC-Gesamtwertung.

Die Skoda Piloten dominieren ganz klar die «Rally Islas Canarias». Nur wer von ihnen würde am Ende die Nase vorn haben: Andreas Mikkelsen oder Jan Kopecky. Der Norweger im Team von Skoda UK Motorsport setzte gleich zu Beginn des zweiten Tages drei Bestzeiten und übernimmt so wieder die Führung. In den nächsten zwei WP konterte der Tscheche und verkürzte den Rückstand auf 3,6 Sekunden. Pech dann aber für Mikkelsen: In der letzten WP bremste ihn ein defekter Sensor ein – Kopecky nahm das unfreiwillige Geschenk dankbar an und siegte am Ende mit 28,3 Sekunden Vorsprung. Bis zu den Drittplatzierten Spaniern Luis Monzón/Jose C. Deniz im Peugeot 207 S2000 klaffte schon ein Loch von mehr als drei Minuten.

Der Kampf um Rang vier ist früh entschieden: Nachdem Hermann Gassner jr./Klaus Wicha gleich auf der ersten WP des Tages ihr Auto in die Leitplanke und anschliessend an einen Betonblock feuerten, konnten Wiegand/Gottschalk Gas raus nehmen und einen sicheren vierten Platz nach Hause fahren. «Der Fabia lief phantastisch - danke an Skoda und ans ganze Team – ich bin absolut glücklich!» jubelt der erst 21jährige Wiegand im Ziel.

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