Jörg Tebbe vor schwieriger Prüfung in Marmande (F)

Von Rudi Hagen
Jörg Tebbe (21) übte in Mulmshorn für den Challenge

Jörg Tebbe (21) übte in Mulmshorn für den Challenge

Jörg Tebbe siegte erwartungsgemäß beim Sandbahnrennen in Mulmshorn. Am Mittwoch erwartet den Emsländer eine schwere Prüfung beim Langbahn-Challenge in Marmande (F). Beim GP in Scheessel bekommt er eine Wildcard.

Als Jörg Tebbe am Vortag des Langbahn Grand Prix im polnischen Rzeszow Mitte Juni die Nachricht von der FIM bekam, dass er für den verletzten Tschechen Josef Franc ins Feld rücken könnte, war ihm klar: «Da fahre ich hin.» Also wurde der Transporter gepackt, das kleine Team eingeladen und ab ging es über die 1100 km lange Strecke Richtung Osten.

Dabei heraus kamen Platz 13 und drei WM-Punkte. Nach dem GP ging die Reise über Nacht zurück nach Deutschland, aber nicht nach Dohren, sondern nach Hechthausen in der Nähe von Cuxhaven. Tebbe nämlich im Wort bei den Motorradfreunden Niederelbe, beim dortigen Sandbahnrennen mitzufahren. Da belegte der 43-jährige Familienvater dann Platz 2, nur knapp hinter Stephan Katt aus Neuwittenbek.

Gefragt, ob sich die Strapaze denn gelohnt habe, sagte Jörg Tebbe im Rahmen des Hechthausen-Meetings: «Ja, natürlich nicht finanziell oder kräftemäßig, aber ich bin wieder etwas im Rampenlicht und erhoffe mir jetzt auch wieder mehr Einsätze in der WM.»

So kam es dann auch, denn beim GP in Mühldorf bekam er einen Reserveplatz, hatte dort aber keinen Einsatz. In Scheessel soll das anders werden. Wie SPEEDWEEK.com erfuhr, wird Tebbe die Veranstalter-Wildcard für erhalten. Auf dem Eichenring wurde der Niedersachse 2018 Deutscher Langbahnmeister vor Martin Smolinski und Bernd Diener.

Am Mittwochabend steht der Langbahn-Challenge in Marmande (Südfrankreich) auf dem Plan. Dort muss hartes Brot gekaut werden, denn von den 15 Piloten qualifizieren sich nur die ersten vier fest für die Langbahn-Weltmeisterschaft 2023. Neben Tebbe vertreten auch Stephan Katt und Christian Hülshorst die deutschen Farben.

Das Sandbahnrennen in Mulmshorn verlief für Tebbe eher unspektakulär. Fünf Läufe, fünf Siege, darunter der Zusatzlauf um den «Brigitte Haltermann Pokal», besser ging es nicht. Allerdings war die Konkurrenz nicht wirklich wm-reif. Der Niederländer Mark Beishuizen konnte hier mit 17 Punkten noch einigermaßen mithalten.

Ergebnisse Mulmshorn I-Solo:

1. Jörg Tebbe (D), 15 Vorlaufpunkte. 2. Mark Beishuizen (NL), 13. 3. Jens Benneker (D), 8. 4. Christian Hülshorst (D), 9. 5. William Kruit (NL), 5. 6. Timo Wachs (D), 5. 7. Fabian Wachs (D), 4. 8. Marcel Sebastian (D), 1.
Finale: 1. Tebbe, 5; 2. Beishuizen, 4; 3. Kruit, 3; 4. Benneker, 2; 5. T. Wachs, 1; 6. Hülshorst (Startdisqualifikation).

Rennen um den «Brigitte Haltermann Pokal:
1. Jörg Tebbe, 2. William Kruit, 3. Christian Hülshorst, 4. Sam Ensing (B-Lizenz), 5. Jens Benneker, 6. Mark Beishuizen.

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