Franco Morbidelli: «Rossi hebt unser Level an»

Von Thomas Baujard
Moto2
Franco Morbidelli

Franco Morbidelli

Der 23-jährige Franco Morbidelli ist auf dem besten Weg, seinen ersten Weltmeistertitel einzufahren. Nun verriet er, wie ihn das Training mit Valentino Rossi zu mehr Speed verhalf.

Nach sieben Siegen in elf Rennen führt Franco Morbidelli die Moto2-Gesamtwertung an. Morbidelli ist Teil der VR46 Riders Academy und trainiert regelmäßig mit MotoGP-Star Valentino Rossi auf dessen Ranch in Tavullia.

Auf der VR46 Ranch wird nicht nur auf der Flat Track trainiert. Auch Karfttraining, Pilates und Reaktionstraining stehen auf dem Programm. «Du verbesserst dich in vielen Aspekten als Fahrer, wenn du mit VR46 trainierst. Eine spezielle Sache zu benennen, ist sehr schwierig, denn die Entwicklung eines Fahrers ist etwas, das Schritt für Schritt vor sich geht. Du kannst also nicht sagen: Genau durch das habe ich ein besseres Gefühl für das Bike oder bin schneller. Das ist schwierig. Wir trainieren sehr viele wichtige Dinge. Doch ich glaube, das Wichtigste, was zu großen Verbesserungen führt, ist die Herausforderung. Wir haben die Möglichkeit, mit vielen Fahrern zu trainieren, die wir am Sonntag auf der Strecke sehen. Auch mit Valentino. Das hebt unser Level sicher an», erklärte der Italiener gegenüber SPEEDWEEK.com.

Für mich als ehemaligen Motorradfahrer war es immer am schwierigsten, schnell und dabei entspannt zu sein. Du wirkst jedoch so, als wärst du immer entspannt und fährst stets sanft? «Jeder hat seinen eigenen Stil auf dem Bike. Meiner ist eben so. Du kannst auf ganz auf viele unterschiedliche Weisen schnell sein: aggressiv, sanft, eine Mischung aus beidem und so weiter. Das ist das Schöne am Rennsport. Es gibt viele unterschiedliche Wege. Das Wichtige ist, dass du schnell bist.»

Könntest du dir auch vorstellen, einen anderen Sport professionell zu betreiben? «Ja. Ich liebe Sport und übe viele unterschiedliche Arten davon aus. Manchmal denke ich schon darüber nach, dass mir auch andere Sportarten gefallen hätten. Wie Fußball, Motocross oder etwas anderes. Doch das Leben hat mir das gegeben. Ich habe einen Vater, der selbst Rennfahrer war. Das Leben brachte mich schon im Alter von drei Jahren auf ein Motorrad. Ich fahre, seit ich ein Kind bin. Darum liebe ich diesen Sport. Ich folge dem, was mir vom Leben gegeben wurde.»

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