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VR46-Triumph in Spielberg: Bagnaia wieder WM-Leader

Von Kay Hettich
Sky Racing VR46 jubelt – Sieg durch Francesco Bagnaia, Platz 3 für Luca Marini

Sky Racing VR46 jubelt – Sieg durch Francesco Bagnaia, Platz 3 für Luca Marini

Sky Racing VR46 war beim Moto2-Meeting in Spielberg das erfolgreichste Team. Während sich Francesco Bagnaia Sieg und WM-Führung schnappte, holte Rossis Halbbruder Luca Marini den dritten Platz.

Auf Wolken sieben schwebte Sky Racing VR46 Teammanager Pablo Nieto nach dem Moto2-Rennen auf dem Red Bull Ring. Nach Brünn war es bereits das zweite Doppel-Podium von Francesco Bagnaia und Luca Marini in Folge. Der 21-jährige Bagnaia holte sich mit seinem fünften Saisonsieg die WM-Führung von Miguel Oliveira (Red Bull KTM) zurück und Rossi-Halbbruder Luca Marini setzte seinen Aufwärtstrend mit dem dritten Podium in Folge fort.

«Es fällt mir immer schwerer, die richtigen Worte zu finden», meinte Nieto. «Ich bin absolut begeistert von der ausgezeichneten Teamarbeit, der Hingabe und dem Einsatz jedes einzelnen Teammitglieds – aber wir müssen konzentriert bleiben! Wir führen jetzt zwar wieder die Moto2-WM an, aber es wird bis zum Schluss ein Kampf um jeden einzelnen WM-Punkt.»

Der aus Torini stammende Bagnaia musste nach einem Kontakt in der ersten Kurve eine Lücke zum Führenden Oliveira schließen, den er in der letzten Runde im Kampf um den Sieg besiegen konnte. «Ein großartiger Triumph und ein sehr wichtiger Sieg, weil ich ihn zum ersten Mal in dieser Saison im direkten Duell gegen Miguel einfahren konnte», stellte der WM-Leader heraus. «In der ersten Kurve gab es eine Berührung mit Quartararo, wir mussten beide die Strecke verlassen und es entstand eine Lücke. Als die Reifen wieder auf Temperatur waren, gab ich 100 Prozent, um die Lücke zu schließen. Hinter Miguel studierte ich ihn zuerst, bevor ich in den letzten beiden Runden ihn überholen konnte.»

Auch Luca Marini holte sich den dritten Platz auf dem Podium, indem er seine Gegner im direkten Duell besiegte. «Ein klasse Rennen und ein schöner Fight mit Pasini und Marquez bis zur letzten Kurve», sagte Marini stolz. «Vor allem bin ich glücklich, weil ich bis zum Warm-up Probleme mit dem Hinterreifen hatte. Erst nach Analyse der Daten konnte ich im Rennen stärker bremsen als meine Gegner. Der Ratschlag von Morbidelli war goldrichtig!»


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