Augusto Fernandez wechselte im November noch in das Estrella Galicia 0,0 Marc VDS Team. Der dreifache Moto2-GP-Sieger war beim ersten IRTA-Test des Jahres in Jerez nur auf Platz 18 zu finden.
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Als Alex Márquez am Ende der Saison 2019 ins Repsol Honda Team und damit in die MotoGP-Klasse wechselte, musste sich die Marc-VDS-Truppe im November noch nach einem Ersatz umsehen. Die Wahl fiel auf Augusto Fernandez, der kurzfristig vom Teamweltmeister Flexbox HP 40 abgeworben wurde. Bei einem Privattest im November saß er dann schon erstmals auf der Kalex des belgischen Teams. Bei den ersten offiziellen Testfahrten des Jahres 2020 war der Neuzugang allerdings nicht auf den vorderen Plätzen zu finden, trotzdem fiel die Bilanz positiv aus.
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"Ich bin happy mit der Arbeit, die wir an den drei IRTA-Testtagen geleistet haben. Wir haben das Feeling mit dem Bike stark verbessert und uns besser kennengelernt. Wir fangen bei Null an, deshalb müssen wir das erst aufbauen. Wir machen in dem Aspekt Fortschritte", unterstrich der 22-jährige Spanier. "Auch das Feeling mit dem Bike wird besser. Mit dem neuen Vorderreifen war das Gefühl zunächst nicht das beste. Aber je mehr ich fahre, desto mehr gefällt er mir. Wir gehen Schritt für Schritt weiter, wir haben viel auf harten und gebrauchten Reifen gearbeitet und keine Zeitattacke versucht. Ich bin happy." Dass der dreifache Saisonsieger von 2019 in der kombinierten Zeitenliste des Jerez-Tests mit einem Rückstand von 0,947 Sekunden nur auf Platz 18 landete, störte ihn nicht weiter. Stattdessen spulte er ein solides Testprogramm ab: "Ohne Risiko, es ging einfach darum, eine solide Basis mit dem Motorrad zu finden und alles gut zu verstehen."
Dazu gehörte auch der neue Dunlop-Vorderreifen, der etwas breiter als das Vorgängermodell ist. "Wir mussten in Jerez auch das Set-up verändern, damit der Reifen besser funktioniert. Mit mehr Last auf der Front arbeitet er besser. Wir mussten das verstehen", meinte Fernandez dazu.
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Von Freitag bis Sonntag sind die Moto2-Asse auf dem Losail Circuit wieder im Einsatz, ehe an selber Stelle am 8. März der Startschuss in die neue Saison fällt. Was hat sich der WM-Fünfte von 2019 für den nächsten IRTA-Test vorgenommen? "So weiterzuarbeiten wie in Jerez. Wir müssen schauen, ob unsere Basis auch dort funktioniert. Sollte das nicht der Fall sein, müssen wir eine neue Basis für Katar finden. Denn dort findet das erste Rennen statt, es ist also noch wichtiger. Sicher werden wir auch eine Zeitattacke versuchen müssen, damit wir im Hinblick auf das Rennwochenende alles besser verstehen. Wir arbeiten einfach so weiter", bekräftigte Fernandez.
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