Tom Lüthi (Kalex/1.): «Der Saisonstart kann kommen»
Eigentlich wollte Tom Lüthi (33) beim IRTA-Test in Jerez gar nicht Bestzeit fahren. «Ich wollte mit dem weichen Hinterreifen nur einen draufsetzen.» Jetzt geht er mit viel Zuversicht nach Katar.
Das bietet Stoff für stundenlange Diskussionen unter GP-Fans: Welcher Formel-1-Rennstall geht 2026 mit der stärksten Fahrerpaarung an den Start? Die Antwort ist ziemlich knifflig.
Weiterlesen
Werbung
Tom Lüthi aus dem deutschen Liqui Moly Intact GP-Ream hielt sich nach zwei Tagen beim IRTA-Test in Jerez an fünfter Stelle. Am letzten Tag fuhr er Bestzeit. "Aber das war nicht das Ziel. Das stand nicht im Vordergrund, meinte der WM-Dritte und Kalex-Pilot, der 2002 in der 125er-WM debütiert hat. "Unser Fokus war auch am letzten Tag noch, eine gute Pace zu haben und die Abstimmung fürs Rennen zu optimieren. Es ging darum ein Gefühl zu finden und ein paar unterschiedliche Varianten zu testen. Das war alles interessant und alles auf hohem Niveau. Ich kann zur Zeit wirklich rausfahren und sofort schnelle Runden drehen, egal in welcher Konstellation, alte Reifen, neue Reifen, das ist egal. Ich bin immer in den tiefen 1:41er-Zeiten drin. Das ist für uns perfekt, auch um das Motorrad weiterzubringen."
Werbung
Werbung
"Ich habe dann Freitagfrüh mit meinem Crew-Chief Michael Thier geplant, dass ich die weichen Reifen probieren und simulieren will, ob ich damit was rausholen kann. Ich hatte hier damit lange Probleme, ich konnte mit den weichen Reifen keinen draufsetzen, was die anderen Fahrer hier drei Tage die ganze Zeit machen. Die haben eine Menge weicher Reifen und ballern die durch. Es war dann nicht das Ziel Bestzeit zu fahren. Ich wollte einfach einen draufsetzen und meine Zeit von den harten Reifen verbessern. Jetzt bin ich wirklich froh, denn ich konnte mit dem weichen Hinterreifen eine Menge rausholen. Das ist die schnellste Zeit, die ich je in Jerez gefahren bin. Es geht noch schneller! Ich bin reingekommen und habe gesagt: ‚Es geht definitiv schnellen, denn in Kurve 1 hatte ich einen kleinen Fehler.‘ Das war nicht die absolute Killer-Runde. Es ist unglaublich, was man mit diesem Motorrad für Zeiten reinbrennen kann. 1:40,3 min ist schon brutal." Lüthi weiter: "Ich weiß nicht, ob wir diesen weichen Hinterreifen dann beim Jerez-GP im Mai bekommen, darum habe ich mich noch nicht gekümmert. Aber ich habe mich heute darauf vorbereitet, dass er beim Grand Prix plötzlich da ist. Wenn wir einen Quali-Reifen bekommen, will ich wissen, dass ich damit etwas rausholen kann. Darum ist es mir heute gegangen. Das ist ein echter Quali-Reifen. Drei Runden, dann geht er ein, ganz klar."
"Ich bin jetzt froh über den guten Stand unserer Vorbereitung, ich bin auch stolz auf das Team", freute sich der 33-jährige Schweizer, der bei 17 GP-Siegen hält. "Ich muss einen großen Dank ans Team aussprechen. Wir haben extrem gut gearbeitet, das gibt mir sehr viel Zuversicht für die kommende Saison. Ich bin jetzt extrem entspannt und freue mich, dass wir beim Katar-Test in einer Woche so weiterarbeiten können. Der Saisonstart kann kommen! Wir sind auf jeden Fall ready – und wir sind dabei."
Das bietet Stoff für stundenlange Diskussionen unter GP-Fans: Welcher Formel-1-Rennstall geht 2026 mit der stärksten Fahrerpaarung an den Start? Die Antwort ist ziemlich knifflig.
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.