Domi Aegerter fährt Moto2-EM in Valencia für Intact

Von Günther Wiesinger
Moto2
Domi Aegerter

Domi Aegerter

Dominique Aegerter beendete den MotoE-Weltcup in Le Mans am 11. Oktober auf dem dritten Gesamtrang. Jetzt darf er für das Liqui Moly Intact-SIC-Moto2-Junior-Team in Valencia fahren.

Dominique Aegerter wanderte für die Saison 2020 in den MotoE-Weltcup ab, weil er in der Moto2-WM nicht mehr jedes Jahr 300.000 Euro Mitgift abliefern wollte. Er war außerdem beim Liqui Moly Intact GP-Team (Fahrer: Tom Lüthi und Marcel Schrötter) als Ersatzfahrer vorgesehen, er kam jedich auf der Kalex des Meminger Teamns nie zum Einsatz. Dafür bekam er die Freitabe für dden WM-lauf in Brünn und die beiden Moto2-Rennen in Spielberg, wo er Landsmann Jesko Raffin auf der japanischen NTS-Maschine von RW Racing als Teamkollege von Bo Bendsneyder vertrat. Der Schweizer kassierte mit Platz 12 beim Österreich-GP immerhin vier WM-Punkte.

Nach dem Le Mans-GP (11. Oktober) schien die Rennsaison für Aegerter gelaufen zu sein. Doch jetzt darf er für das Liqui Moly Intact-SIC-Moto2-Junior-Team in der spanischen CEV Repsol Moto2 Europameisterschaft am Samstag und Sonntag in Valencia die letzten beiden Rennen auf einer Kalex bestreiten.

Die Intact-Mannschaft betreibt dieses Junior-Team gemeinsam mit dem Sepang Circuit-Management in Malaysia. Adam Norrodin hält sich in der Tabelle auf Platz 7.

«Das Liqui Moly Team hat extra ein Bike für mich aufgebaut»,  verriet Aegerter gegenüber SPEEDWEEK.com. «Ich fahre als Teamgefährte von Norrodin.»

«Wir sind letztes Jahr in der CEV mit Meggle und Kasma gefahren. Das zweite Motorrad ist noch da, und das haben wir für Domi vorbereitet», erklärte Teamchef Jürgen Lingg.

Aegerter hat 2014 den Moto2-WM-Lauf auf dem Sachsenring (auf Suter) gewonnen und dazu für Kiefer Racing den Moto2-WM-Lauf 2017 in Misnao. Dort wurde ihm der Sieg jedoch wegen unerlaubter Ölzusätze aberkannt.

Mit einem Moto2-EM-Laufsieg könnte sich Aegerter bei den Teams in Erinnerung rufen. In der EM-Tabelle führt Yari Montanella auf Speed-up mit 195 Punkten vor Niki Tuuli (172) und Alessandro Zacchone (154).

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