Reynier (Tech3): Schrötter hat Kombination für Erfolg

Von Sharleena Wirsing
Moto2

2014 und 2015 arbeiteten Nicolas Reynier und Marcel Schrötter im Tech3-Team Seite an Seite. «Ich wäre nicht überrascht, wenn er uns alle überrascht», erklärte er im Gespräch mit SPEEDWEEK.com.

Der Druck und die Erwartungen sind hoch, doch 2016 hat Marcel Schrötter im AGR-Team die Chance, endlich unter Beweis zu stellen, dass er ein Top-Fahrer ist. Weltmeister Johann Zarco erklärte kürzlich, dass Schrötter durch den Wechsel von der unterlegenen Mistral 610 auf die Kalex beflügelt werden könnte und 2016 zu seinen größten Konkurrenten zählen kann.

Auch der ehemalige Crew-Chief des Bayern bei Tech3, Nicolas Reynier, traut Schrötter Top-Resultate zu. «Ich ordne Marcel als Fahrer sehr weit oben ein. Ich hätte mir gewünscht, noch länger mit ihm zusammenzuarbeiten, denn er ist sehr, sehr klug. Manchmal ist er vielleicht sogar zu klug, denn er denkt manchmal zu viel. Doch er ist ein Arbeiter, der zudem noch sehr talentiert ist.»

Reynier lobt auch das technische Verständnis des Deutschen. «Die Art, wie wir gemeinsam an den Daten arbeiten konnten, war unglaublich. Er kann sich die Daten ansehen und erkennt seine Stärken und Schwächen. Er akzeptiert sie, ohne dass sein Ego dadurch angekratzt wird. ‹Okay, in dieser Kurve bin ich nicht gut genug.› Dann arbeitet er daran und ist in der Lage, die Veränderungen umzusetzen. Damit war ich immer sehr zufrieden.»

Nach WM-Rang 10 in der Saison 2014 strebten Schrötter und das Tech3-Team 2015 größere Erfolge an, doch der 23-Jährige erlebte eine desaströse Saison auf der Mistral 610 – WM-Rang 20. Experimente mit der völlig neuen Dämpfung von Kayaba (KYB) statt Öhlins hatten ebenfalls einen Anteil daran. «Aus unterschiedlichen Gründen sind wir gescheitert. Wir wollten einen Schritt nach vorne machen, aber wir machten einen Rückschritt. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass Marcel ein sehr guter Fahrer ist. Er ist schlau und arbeitet viel. Das ist die Kombination für Erfolg.»

Siehst du es ähnlich wie Johann Zarco, dass Marcel 2016 ganz vorne mitmischen könnte? «Sagen wir es so: Ich wäre nicht überrascht, wenn er uns alle überrascht», lachte der Franzose.

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