Offiziell: Sasaki erster Tech3-KTM-Pilot für Moto3-WM

Von Mario Furli
Moto3
Jens Heinbach, Ayumu Sasaki und Hervé Poncharal

Jens Heinbach, Ayumu Sasaki und Hervé Poncharal

Ayumu Sasaki wechselt wie berichtet für die Moto3-WM 2020 von der Petronas-Sprinta-Honda auf die Tech3-KTM. Der 18-jährige Japaner war ein Wunschkandidat, verriet Hervé Poncharal.

Was SPEEDWEEK.com-Leser schon seit Mittwoch wissen, wurde in Misano am Donnerstagabend offiziell bestätigt: Ayumu Sasaki tritt 2020 für das Red Bull KTM Tech3 Team von Hervé Poncharal in der Moto3-WM an.

«Ich bin wirklich glücklich, ein Teil der Red Bull-KTM-Familie zu werden, vor allem mit Hervé Poncharal. Es war immer meinTraum, in ein Team wie seines zu kommen, deshalb freue ich mich natürlich ungemein auf 2020», schwärmte der 18-jährige Japaner, der 2016 den Red Bull Rookies Cup gewann und in der laufenden Moto3-Saison für Petronas Sprinta eine Honda fährt. «Wir haben noch sieben Rennen in diesem Jahr. Ich konzentriere mich darauf, so viel wie möglich zu lernen, um für die Herausforderung in der nächsten Saison gut vorbereitet zu sein. Ich freue mich schon jetzt darauf und kann es nicht erwarten!»

«Nach mehr als 30 Jahren, in denen wir im GP-Fahrerlager involviert sind, wird Tech3 erstmals in der Moto3-WM Rennen fahren. Das ist sicherlich ein sehr aufregendes Projekt», unterstrich Poncharal, der betonte, wie wichtig dafür die richtige Fahrerpaarung sei.

Erst seit dem Spielberg-GP, wo KTM bekanntlich den Rückzug aus der Moto2-Klasse bekanntgab, war der Tech3-Teamchef auf der Suche nach Talenten für sein neues Moto3-Team: «Der erste und einzige Name, den ich da schon im Kopf hatte, war Ayumu Sasaki. Ich verfolge seinen Werdegang seit dem Red Bull Rookies Cup. Ich mag seinen Fahrstil, seine Herangehensweise an die Rennen und die Art und Weise, auf die er sich verhält. Er ist ein junger Mann mit viel Charisma und ich bin ziemlich sicher, dass wir zusammen eine spannende Saison 2020 erleben werden. Ich bin auch ziemlich sicher, dass er die KTM mögen und schnell sein wird», wünscht sich der Franzose.

«Ich muss dazu auch Namen wie Nobuyuki Wakai, Shinya Nakano und Kazuto Sakata nennen: Viele Japaner haben schon mit uns zusammengearbeitet, wir haben großartige Erinnerungen daran», ergänzte Poncharal. «Ich hoffe, dass wir Ayumu Sasaki dabei helfen können, in diesem MotoGP-Paddock zu wachsen – denn vor ihm liegt eine großartige Zukunft, da bin ich mir ziemlich sicher.»

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