John McPhee (Honda): «Endlich wieder auf der Strecke»

Von Andreas Gemeinhardt
Moto3

Der 25-jährige Schotte John McPhee vom Team Petronas Sprinta Racing Moto3 überzeugte beim zweitägigen Privattest auf dem Circuito Angel Nieto de Jerez in Spanien mit der drittschnellsten Trainingszeit.

John McPhee, der bereits im vergangenen Jahr für das Team Petronas Sprinta Racing Moto3 am Start war und dabei den Großen Preis von Frankreich in Le Mans gewann, legte beim Privattest auf dem Circuito Angel Nieto de Jerez in Spanien insgesamt 105 Runden zurück und landete mit einer persönlichen Bestzeit von 1:45,989 Minuten auf den dritten Rang der kombinierten Zeitenliste.

«Wir erlebten hier in Jerez zwei produktive Tage», berichtete McPhee. «Es war ein tolles Gefühl, endlich wieder die ersten Runden mit dem Bike auf der Rennstrecke zu drehen und damit die neue Saison zu eröffnen. Es ist das erste Mal in meiner WM-Laufbahn, dass ich mit dem gleichen Team und dem gleichen Material wie in der vorangegangenen Saison weitermache.»

«Wir haben ziemlich viel mit der Geometrie gespielt und es ist uns am zweiten Tag tatsächlich gelungen, die gewünschten Fortschritte zu erzielen», verriet der 25-jährige Schotte weiter. «Ich erzielte daraufhin auch meine persönliche Bestzeit. Es ist großartig, den Test auf diesem hohen Niveau zu beenden. Wir sind jetzt in einer guten Position für die weitere Saison-Vorbereitung und ich freue mich schon sehr auf den WM-Start 2020!»

McPhees neuer Teamkollege, Moto3-Rückkehrer Khairul Idham Pawi, hat sich von seinen in der vergangenen Saison erlittenen Hand-Verletzungen inzwischen wieder komplett erholt und legte eine Trainingsdistanz von 142 Runden zurück. Der 21-jährige Malaysier fuhr seine schnellste Runde in 1:47,455 Minuten und rangierte damit auf dem 14. Platz.

«Nach zwei Monaten ging es endlich wieder los und ich bin wirklich glücklich, wieder am Start zu sein», erklärte Pawi. «Ich hatte keine Probleme mit meinem verletzten Finger, es fühlte sich zwar ein bisschen seltsam an, aber es ist gut. In den langsamen Kurven läuft es gut, aber in den schnellen Kurven muss ich mich noch steigern, da die Moto3-Honda sich völlig anders verhält, als mein ehemaliges Moto2-Motorrad. Am Bike selbst gibt es nicht mehr viel zu verbessern.»

Moto3-Zeiten, Jerez-Privattest, 11. Februar:
1. Rodrigo, 1:45,662 min
2. Ogura, 1:45,754
3. McPhee, 1:45,989
4. Arenas, 1:46,109
5. Garcia, 1:46,235
6. Darryn Binder, 1:46,466
7. Yamanaka, 1:46,767
8. Nepa, 1:46,829
9. Toba, 1:46,899
10. Raul Fernandez, 1:46,935
11. Kunii, 1:47,166
12. Alcoba, 1:47,213
13. Migno, 1:47,428
14. Pawi, 1:47,455
15. Kofler, 1:47,570
16. Vietti, 1:47,803

Moto3-Zeiten, Jerez-Privattest, 10. Februar:
1. Garcia, 1:45,917
2. Ogura, 1:45,983
3. Rodrigo, 1:46,037
4. Arenas, 1:46,400
5. McPhee, 1:46,641
6. Darryin Binder, 1:46,843
7. Yamanaka, 1:46,857
8. Toba, 1:46,904
9. Nepa, 1:47,173
10. Vietti, 1:47,289
11. Migno, 1:47,312
12. Pawi, 1:47,484
13. Raul Fernandez, 1:47,577
14. Alcoba, 1:47,778
15. Kunii, 1:48,089
16. Kofler, 1:48,159

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