Jaume Masiá (KTM): «Versuchen, ruhiger zu arbeiten»

Von Sarah Göpfert
Jaume Masiá mit Niklas Ajo

Jaume Masiá mit Niklas Ajo

Für Red Bull KTM Ajo-Pilot Jaume Masiá verlief die erste Saisonhälfte enttäuschend. Nach seinem Auftaktsieg in Katar unterliefen dem Spanier immer wieder Fehler. Für die verbleibende Saison hat er daher einen Plan.

Jaume Masía, der für die Saison 2021 ins Red Bull KTM Ajo Team gewechselt ist, hatte für seine vierte Moto3-Saison den WM-Titel fest ins Visier genommen. «Ich habe mich mit Leichtigkeit in das Team eingelebt. Die Arbeitsmethoden sind sehr professionell und so müssen wir auch weiterarbeiten», fasste Masiá seine ersten Rennen mit der neuen Mannschaft zusammen.

Nach neun Rennen liegt der Spanier jedoch mit bereits 86 Punkten Rückstand auf seinen Teamkollegen Pedro Acosta nur auf WM-Rang 5. Schuld daran war oft er selbst. Nach seinem sensationellen Sieg beim Auftaktrennen in Katar kämpfte der 20-Jährige auch beim zweiten Rennen in der Wüste um den Sieg mit. Jedoch unterlief ihm in der letzten Runde ein Fehler, weshalb er den Zielstrich als Neunter überquerte.

Ein ähnliches Szenario ereignete sich in der letzten Kurve in Jerez, dort wurde er jedoch von Deniz Öncü (Red Bull KTM Tech 3) abgeräumt und blieb punktelos. Ein Sturz in Le Mans und Assen ließen die WM-Träume des KTM-Piloten letztendlich in weite Ferne rücken. «Die erste Saisonhälfte verlief sehr unglücklich und anders, als wir das erwartet hatten», gestand Masiá. «Dennoch ist das Jahr noch lang und wir glauben an das Potenzial, das in uns steckt.»

Für die zweite Saisonhälfte hat der vierfache GP-Sieger daher einen genauen Plan: «Ich werde mich darauf konzentrieren, mit einem ruhigeren Kopf zu arbeiten. Die letzten Rennen waren oft sehr eng. Zu wissen, wie man solche Situationen meistert und die Dinge etwas anders angeht als die anderen, wird uns helfen.»

«Um das zu schaffen, habe ich die Sommerpause für eine Woche Ferien genutzt, um meine Batterien aufzuladen. Danach habe ich wieder angefangen zu trainieren, um optimal auf die restlichen Saisonrennen vorbereitet zu sein.»

Stand Moto3-Fahrer-WM (nach 9 von 19 Rennen)

1. Acosta 158 Punkte. 2. Garcia 110. 3. Foggia 86. 4. Fenati 80. 5. Masia 72. 6. Binder 69. 7. Antonelli 67. 8. Rodrigo 59. 9. Alcoba 58. 10. Migno 58. 11. Sasaki 57. 12. Toba 52. 13. McPhee 37. 14. Suzuki 37. 15. Guevara 36. 16. Salac 35. 17. Artigas 30. 18. Yamanaka 28. 19. Dupasquier 27. 20. Öncü 25. 21. Nepa 19. 22. Riccardo Rossi 16. 23. Tatay 14. 24. Adrian Fernandez 10. 25. Bartolini 7. 26. 26. Kunii 7. 27. Kofler 3. 28. Izdihar 2. 29. Holgado 1.

Marken-WM

1. KTM 190 Punkte. 2. Honda 178. 3. GASGAS 122. 4. Husqvarna 84.

Team-WM

1. Red Bull KTM Ajo 230 Punkte. 2. Gaviota GASGAS Aspar Team 146. 3. Indonesian Racing Gresini 117. 4. Leopard Racing 116. 5. Petronas Sprinta Racing 106. 6. Rivacold Snipers Team 93. 7. Sterilgarda Max Racing Team 90. 8. Avintia Esponsorama 88. 9. Red Bull KTM Tech3 82. 10. CIP Green Power 56. 11. CarXpert PrüstelGP 55. 12. SIC58 Squadra Corse 37. 13. BOE Owlride 35. 14. Honda Team Asia 9.

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